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EUROPAPARK Rust, 10. - 12. September 2004 Bericht von Tom, Chritz und Jos Kapitelübersicht: Kapitel 1 – Der Anfang (by Tom) Kapitel 1 – Der Anfang - Die Reise nach Europa – Traumhaftes Septemberwetter und dazu noch das schönste was einem passieren kann vor Augen: Es war THUMBthing-Zeit. Diesesmal wollten wir gleich ganz Europa heimsuchen. Da uns aber für eine komplette Europatour Geld und Zeit fehlten nahmen wir die nächstbeste Variante und gingen gen Rust in den Europapark. Bevor ich jetzt aber genauer darauf eingehen werde fang ich mal ganz vorne an: Wir hatten uns schlussendlich gefunden und neben jos waren auch Rita und Chritz on Board. Pünktlich um 8h saßen wir dann im Frühstücksraum und sorgten für Grundlagenernährung. Ybi’s Frühstücksbuffet war auch verdammt lecker – Kompliment! Um 8:45h machten wir uns dann auf den Weg den Europapark heimzusuchen. Kapitel 2 – Die Mitte - Europa pur – Um 8:45h machten wir uns dann auf den Weg den Europapark heimzusuchen, um ja nicht eine Sekunde Vergnügen auszulassen Im Park angekommen und nach aufgegebener Suche unserer zwei Ausreißer entschloss man sich, zuerst mal klein anzufangen und stattete einer Art Geisterbahn, nur harmloser, einen Besuch ab. Wer sich von uns bei 5 km/h und relativ wenig Angst-Einjag-Potential doch dazu hinreißen lies, laut loszuschreien, ist leider nicht bekannt *g*. Bislang konnte man von einem ruhigen, vergnüglichen Tag sprechen... aber DANN... Zurück auf europäischem Festland (wo war das Frühstück und der Service an Bord?!? ) nahmen wir unsere Taschen in Empfang – der Dank geht an den Packesel Tom, der mit erstaunlichem Gleichmut jede einzelne Extremität seines Körpers als Kleiderständer zur Verfügung stellte. Es war jetzt 12 Uhr, auch Ybi war mittlerweile zu uns gestoßen und machte für uns den ultimativen Europapark-Leitservice. Nach soviel Aufregung legten wir zunächst einen ordentlichen Fußmarsch zurück, der uns durch die Länder Spanien, Holland und Österreich führte. Ziel unseres Entengangs war das Fjord-Rafting. Ich wünschte ich hätte ein Bild davon, denn das war einfach zu genial! Man muss sich das so vorstellen, dass sechs Leute im runden „Floß“ mal flott, mal weniger flott einen Wasserkanal langfahren. Aus dem Raftingkanal raus, hieß es natürlich erst einmal: Trocknen. Jos und Beate hatten das meiste Pech, während hingegen Tom, Dee und ich ziemlich trocken blieben. Wir sonnten uns ein wenig, solange bis uns der Hunger packte und wir uns zum nächsten Bahnhof begaben - öffentliche Verkehrsmittel regeln halt auch in Vergnügungsparks, nur eine Reservierung für den Zug hätten Reedy, Rita, Laren und Flash gut gebrauchen können, denn die passten nicht mehr rein und mussten auf den nächsten warten. Auch die Wildwasserbahn hatte es in sich. Zwar nicht in Sachen Geschwindigkeit, zu Jos’ Leidwesen aber sehr wohl in punkto Wassermenge! Dee und JC fochten einen Privatkrieg aus, indem sie den anderen nass machen wollten. Dass da jemand in der Mitte von den beiden saß, war ihnen jedoch herzlich egal und so wurde unsere leidgeplagte Jos erneut zum Opfer unsauberer Wasser-Machenschaften. Auch in Toms Boot (und wenn ich sage Toms Boot, dann meine ich auch Toms Boot) ging es hoch her, als der Aquanator Tom für sich beschloss, dem hinter ihm sitzenden Fußvolk eine zweite Taufe zu verpassen... Weiter im Programm. Nun kehrte so langsam Aufbruchstimmung ein (18 Uhr, der Park schloss um 19:00), eine kleine Shoppingtour der anderen nutzten Nina, Dee und ich, um uns noch mal den Silverstar-Kick in der ersten Reihe (uh, noch extremer) zu geben. Ich sah wieder nur Haare, nebenbei noch ein wenig Schiene und hatte am Ende wiedermal meine Stimme verloren, aber das änderte nichts an unserer leichten Enttäuschung, als die Schlange zum erneuten wiederanstellen dann geschlossen wurde. So testeten wir noch einmal das Poseidon, eine Wildwasserbahn, lächelten schön in die Kamera, wo die beiden doch tatsächlich das Vulkanier-Handzeichen hinbekamen, während ich mich nur festklammern konnte und dann war’s auch für uns rum. Sorry an die anderen, dass sich das Essen deswegen so rauszögerte, das war nicht unsere Absicht! *knuff* Ein letztes Mal die Füße im kalten Planschbecken des Parks gekühlt, machten auch wir uns auf zur Pension. Kapitel 3 – Das Ende - Melkfett und andere Sachen – Zurück aus dem Park bewegten wir unsere müden Körper erstmal Richtung Dusche... denn der Tag war ja eigentlich noch jung, wir fühlten uns aber wie 60 *g* ... Aber nach einer kühlenden Dusche und mit neuen Klamotten am Leib, erwachten auch wieder die Lebensgeister. Als schliesslich auch Dee, Chritz und Nina eintrudelten und fertig geduscht hatten, ging es endlich gemütlich essen - dachten wir.... Doch alle Restaurants, die wir so aufsuchten, waren entweder voll besetzt oder aber hatten so nette Schildchen wie "geschlossene Gesellschaft" an der Türe hängen. Und so landeten wir schliesslich im "Hotel am Park" - wo wir auch schon freudig erwartet und begrüsst wurden: "Wenn es anfängt zu regnen, wir haben drinnen keinen Platz für Euch" - okaay.... Das hätte uns eigentlich schon Warnung genug sein müssen, aber wir sind ja optimistische und vertrauensselige Leutchen und liessn uns an den freien Tischen nieder. Einige hatten auch Schirme und so dachten wir, selbst wenn es regent, wirds nicht so schlimm. Ausserdem ist der Wahlspruch für das Hotel "Unsere Restaurants lassen keine Wünsche offen" .... tja.......... *g* Wir bestellten unsere Getränke und studierten die Karte. Die Kellnerin kam dann auch bald mit dem gewünschten Nass "Eine Cola?" Da nicht jemand innerhalb von 2 sec geantwortet hatte, schob sie ein lautes "HALLOOOO?" hinterher... Wir schauten etwas konsterniert, worauf sich die Bedienung kurzerhand entschloss, die Getränke einfach alle auf den Tisch zu knallen und sich nicht mehr um die Verteilung zu kümmern. Spock hätte wohl die Augenbraue gehoben .. wir hoben mehr als die, blieben aber trotzdem sitzen. Zeitgleich mit Reeedys und Jcs Fädle Suppe, kam auch der Regen an... und wir merkten schnell, dass die Schirme nicht ausreichten, also wurde umgebaut, zusammengerückt, Schirme geschoben, wieder verschoben, Spinnen aufgeweckt und trotzdem wurden wir nass. Ybi sogar richtig feucht ... *hust* Erst als Jc als "Schirmherr" eingriff, konbnte sich das plötzlich ausgebrochene THUMB Chaos etwas lichten. Reeedy probierte die Suppe und spuckte fast - "boah, so verliebt kann der Koch gar net sein" - brutal versalzen. Etwa Absicht? Jeder durfte mal ein bissl was von dem toten Meer probieren und jeder schüttelte sich - ausser Jc, der die Suppe knallhart in sich hineinlöffelte *schauder* Es dauerte auch etwas, bis die Bedienung zurückkam und Reeedy die Suppe zurückgehen lassen konnte. Als er erklärte, sie sei komplett versalzen, meinte die Kellnerin: "Ist halt Geschmackssache.." Eine neue gebe es nicht.... Einige waren schon drauf und dran diese nette Lokalität zu verlassen.. doch der Hunger und das schon durchgemachte Leid zwang uns irgendwie sitzen zu bleiben. Tief in uns drinnen, sind wir alles kleine Masochisten *g* Nach fast einer Stunde kam dann auch das Essen - zwar nicht versalzen - aber auch nix besonderes. Besonders war lediglich die Servierweise, Reeedy, der böse Suppenverachter, bekam seine, angeblich indische Pute, auf den Tisch gegenüber geknallt ...Jc und ich musste auf unsere Schnitzel noch ein bissl länger warten. So schnell wie möglich wurde aufgegessen... zwischendurch bemerkten dann einige "Klöchen Gänger", dass im Restaurant massenhaft Platz war und wir nicht hätten im Regen sitzen müssen - aber was solls.... Nachtisch wurde auf alle Fälle nicht mehr geordert, sondern gezahlt. Dass wir auch noch getrennt zahlen wollten, war natürlich die reine Zumutung für unsere arg gequälte Bedienung und so sahen wir zu, dass die Dame schnell ihre Ruhe vor uns hatte.... nur auf das Trinkgeld musste sie leider verzichten. Nach diesem totalen regenrischen THUMB Chaos gepaart mit den lukullischen Genüssen, war es Zeit für Alk und Entspannung *fg* ! Also machten wir uns auf zur Cocktail Bar .. Ybi meinte, einfach geradaus laufen und setzte sich dann ab.... "Autofenster vergessen zu schliessen" .... *hust* ... Wir liefen und liefen und liefen .. und liefen immer noch und immer weiter, bis wir den Ort "Rust" verliessen. So langsam drängte sich uns der Gedanke auf, dass Ybi uns einfach nur loswerden wollte und wenn wir zur Pension zurückkamen wir nur noch unsere Koffer vor der Türe finden würden *g* ... als wir dann schliesslich doch noch vor dem Hotel und der Bar standen, wo Ybi schon auf uns wartete. Drinnen war es schön gemütlich - allerdings gab es nicht genung Platz und einigen waren die Maritim Preise doch etwas zu teuer und so teilte sich die Gruppe - einige gingen wieder in die Pension zurück - andere machten es sich an der Bar gemütlich und bestellten Cocktails. Schliesslich waren es nur noch knapp 45 min bis zu Jcs Burzeltag. Die Cocktails waren sehr lecker, auch wenn die Pina Colada Laren fast umgehauen hat Wir hatten sehr nette Unterhaltungen, über Männerbehaarung und ähnlich spannende Themen (Tom, mein Beileid nochmal *fg*).. kurz vor 24 Uhr hatten wir ein kleines Meeting mit der Bedienung und bekamen von ihr Wunderkerzen - Schokolade, Jägermeister und Vitamalz hatten wir schon vorher besorgt und kramten diese nun hervor. Ma'am bestellte für Jc noch schnell einen Cocktail und Tom, Dee und ich verschwanden nach draussen. Wir zündeten unsere Wunderkerzen an und betraten die Bar wieder laut singend um punkt 0 Uhr "Happy Birthday to youuuuuuu...." Ma'am bekam ihre Wunderkerze am Cocktail im zweiten Versuch auch noch zum Brennen und so begann Jcs Geburtstag. Ybi fuhr mit der ersten Gruppe kurz danach in die Pension, wir anderen tranken noch gemütlich aus und bestellten uns dann zwei Taxis, da es mittlerweile in Strömen regnete und Ma'am und ich auch nicht mehr laufen wollten *g* Ein Teil der Gruppe, die nicht in der Bar geblieben war, war noch wach und so setzten wir uns gemütlich zusammen. Zuerst unten im Aufenhaltsraum.. doch nach mehreren dumpfen Klopfgeräuschen gegen die Wand wurde uns schnell klar, hier sind wir unerwünscht Also schlichen wir uns in ein Zimmer und starteten eine Room Party mit Schoggi und Getränken. Der Start zum lustigsten THUMB Abend der Club Geschichte! Flash nahm sich ein riesen Stück Toblerone, "ich beiss mir damit regelmässig was aus", doch diese Schoggi war schon am Schmelzen und Flash hatte eklige Schokofinger, die er Dee hinhielt "lutsch meinen Finger" - und Dee luschte ---- Toms Blick war Gold wert... Der Tag im Park und die Fahrt im "Silverstar" wurde nochmal besprochen, begleitet von Flash's astreinen, wenn auch ungewollten, Pod Racer Geräuschen, die er aber nicht auf Kommando erzeugen kann *g* ( Notiz an Ensign: Das wäre mal ne coole Quiz Frage - verschiedene Geräusche erkennen - wobei Tom sicherlich gewinnen würde ) Vom Lachen müde, verschwand zuerst Beate in ihr Zimmer, Flash wollte kurz danach folgen - obwohl, so richtig dann doch auch nicht, er turnte auf der Treppe rum, bis wir nur noch ein "rataratarata" hörten und Flash ruckartigen gen Abgrund verschwanden sahen.... zum Glück ist nicht viel passiert - nur die grosse Zehe hat wohl etwas gelitten und Flash musste nach dem Schock, doch erstmal wieder Platz nehmen. So ein Pech ...*g* Doch irgendwann zwischen 3 und 4 Uhr entschieden wir uns schweren Herzens die Runde aufzulösen... aus Rücksickt auf unsere Lachmuskeln und aufgrund von akuten Gähn Attacken, die Ma'am irgendwann fast einschlafen liessen. Immer noch kichernd schlichen wir uns in die Betten, damit niemand gestört wurde und Jc schnarchte noch bevor sein Kopf das Kissen berührte *g* Am Sonntagmorgen: Einige schafften es wohl schon früh aus dem Bett - Jc und ich bekamen nix mit da, oben in unseren Bettchen. Wir schälten uns erst gegen 10.30 Uhr aus den Feder und in die Dusche... Ybi hatte Ihr Versprechen wahr gemacht und so bekamen wir bis 12 Uhr noch Frühstück - danke dafür Im Frühstücksraum blickte man in so manch müde und weissen Gesichter - Frisch gestärkt und nach zig Kaffees, mussten wir erstmal unser Geld loswerden. Einzeln marschierten wir ins Büro und legten die Euronen auf den Tisch. Danke nochmal Jc, dass Du Ybi drauf aufmerksam gemacht hast, dass sie mir 3 EUR zu wenig berechnet hatte. Da die Sonne schien und wirklich keiner die Gruppe schon verlassen wollte, setzten wir uns in den Garten ... Wie wir so faul und träge da sassen, fiel uns plötzlich ein, dass Ybi ja auch noch ne Kletterwand hat .. also Schuhe aus und rein in die Halle. Dee wollte es zuerst versuchen und wurde von Ybi fachgemäss gesichert... Langsam hiess es dann doch Abschied nehmen ... zuerst wollten wir ja im Korso heimfahren, da Ma'am und Tom beide in Karlsruhe abgesetzt werden mussten. Doch Flash war zu schnell für uns.. und so landeten nur zwei Autos vorm Burger King, während der Rest, Richtung Bergisch Gladbach unterwegs war.... Auch wir teilten uns nachher auf und jeder fuhr seiner Wege - jetzt schon mit totalem Blues ... Ein mega geniales und lustiges THUMBthing ging zuende.... eins, bei dem der Blues schon knapp 1-2 Stunden später einsetzte... und das will was heissen! |
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