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EUROPA PARK

Rust, 10. - 12. September 2004


Bericht von jos und chritz



Kapitel 1 – Der Anfang - Die Reise nach Europa –

Freitag

Traumhaftes Septemberwetter und dazu noch das schönste was einem passieren kann vor Augen: Es war THUMBthing-Zeit. Diesesmal wollten wir gleich ganz Europa heimsuchen. Da uns aber für eine komplette Europatour Geld und Zeit fehlten nahmen wir die nächstbeste Variante und gingen gen Rust in den Europapark.

Bevor ich jetzt aber genauer darauf eingehen werde fang ich mal ganz vorne an:
Ich hatte die Ehre mit jos’ Leichenwagen von Mannheim nach Rust chauffiert zu werden. Dazu waren 2 Dinge notwendig. Erstens: Ich muss nach Mannheim. Zweitens: Ich muss jos treffen. Eigentlich kein Problem, denn wir hatten einen Plan. Der Plan beinhaltete Zeit wie auch Treffpunkt: 17:30h und „ausm Bahnhofhaupteingang links bis zur nächsten Kurve gehen und dort warten“. Ganz easy, gell? Denkste! a.) die Uhrzeit – okay, es war Freitag, da kann man ne Stunde Verspätung schon akzeptieren. b.) Treffpunkt – Was meint jos wenn sie sagt „ausm Bahnhofhaupteingang links und bis zur nächsten Kurve gehen und dort warten“ Ganz einfach: sie meint „Geh ausm Haupteingang raus, schau ungefähr 3 Grad links und geh 10 Meter geradeaus und warte dort“ – Ihr könnt Euch sicherlich denken, dass das mit dem Treffen am Treffpunkt erst beim zweiten Anlauf geklappt hat. Aber was wäre ein THUMBthing oder THUMBchaos?

Wir hatten uns schlussendlich gefunden und neben jos waren auch Rita und Chritz on Board. Mit Mopsgeschwindigkeit ging es nun gen Rust. Dort frisch angekommen holte uns auch gleich Dee ab und zeigte uns Ybi’s Pension. Schicke Zimmer, schicke Betten. Alles perfekte Voraussetzungen für den perfekten Schlaf – Ihr wisst was jetzt kommt! Genau! Denkste! Aber zu dem „Denkste“ komm ich gleich zu sprechen. Erst trafen wir uns mit der restlichen Truppe in einer einheimischen Lokalität prall gefüllt inkl. kleiner Menschen (Auch ein kleiner Insider muss mal in einem Bericht vorkommen – auch wenn er nicht pc ist). Dort saß auch schon die schlemmende Truppe bestehend aus jc, beate, Flash, Laren, Ma’am & Nina. Nach leckerem Essen und 1-2 Drinks später ging es auch schon in Ybi’s Schuppen um den Abend ausklingen zu lassen, denn der Samstag sollte ja anstrengend werden. Im Bett angekommen wurde Dee und mir recht früh klar, dass das mit dem Schlafen (noch) nichts wird.
Sinnigerweise macht die Kirchturmuhr pünktlich alle 15 Minuten ein interessantes, kaum zu überhörendes Glockenspiel. Naja, gottseidank war es 2h und Reeedy und Ensignx kamen an. So konnten wr kurzerhand auf die Terasse und noch locker ne Stunde oder so labern (und bei hellhörigen Wänden auch gleich den Rest wecken – auch wenn er sich nicht blicken liess). So gegen 3h gingen wir also wieder ins Bett – Schlafversuch 2: Dee schlief seelig ein und ich dachte ich ratz auch gleich weg.....na ja, was soll ich sagen: Die Kirchturmuhr hielt mich davon ab. Nach dem Gebimmel war ich dann wieder kurz davor einzupennen. Diesesmal hielten mich seltsame Geräusche die aus Dee’s Magengegend kamen von meinem verdienten Schlaf ab (Notiz ans Logbuch: Keine Kräuterbutter mehr für Dee wenn die Butter nicht mehr in 100%igem Topzustand ist – gleiches gilt auch für beate, die sich den Abend ein paar mal auf der Toilette durch den Kopf gingen liess). Nunja, 6 Glockenkonzerte und ein paar beruhigende Bauchstreicheleinheiten für Dee später bin ich dann doch für 2 Stunden weggeratzt.

Pünktlich um 8h saßen wir dann im Frühstücksraum und sorgten für Grundlagenernährung. Ybi’s Frühstücksbuffet war auch verdammt lecker – Kompliment! Um 8:45h machten wir uns dann auf den Weg den Europapark heimzusuchen.


Kapitel 2 – Die Mitte - Europa pur –

Samstag

Um 8:45h machten wir uns dann auf den Weg den Europapark heimzusuchen, um ja nicht eine Sekunde Vergnügen auszulassen (so zumindest lauteten die anspornenden Aufforderungen zur Eile bei einigen unserer Thumbler), nur aus einem gemeinsamen Betreten des Parks wurde nichts, da Flash und JC (hey, die zwei saßen bei der Rückfahrt in dem Auto, dass trotz Planung zur Kolonnenfahrt am Sonntag zu flott für den Rest war! Muss wohl an den Genen liegen *g*) schon mal mir nichts dir nichts vorliefen und die Silverstar-Achterbahn als Erste testeten.

Im Park angekommen und nach aufgegebener Suche unserer zwei Ausreißer entschloss man sich, zuerst mal klein anzufangen und stattete einer Art Geisterbahn, nur harmloser, einen Besuch ab. Wer sich von uns bei 5 km/h und relativ wenig Angst-Einjag-Potential doch dazu hinreißen lies, laut loszuschreien, ist leider nicht bekannt *g*. Draußen angekommen war zumindest Zeit für die erste von 47,5 Toilettenpausen, bevor die nächste Station namens Eurosat in Angriff genommen wurde. Hier ging es schon etwas schneller und ruckartiger zu, aber noch waren alle (?) Thumbler dabei, keiner stieg aus.

Bislang konnte man von einem ruhigen, vergnüglichen Tag sprechen... aber DANN... ich kann mich nur wiederholen... ABER DANN war es soweit. Oh mein Gott. Leute Leute Leute! Was hab ich getan? Ich möchte nicht wissen, welche Unmutsäußerungen wir (= Dee, Nina, Jos, Chritz, Beate, Reeedy, Rita) vor unser ersten Fahrt mit der SILVERSTAR abließen, ich kann mich zumindest vor lauter Aufregung nicht mehr dran erinnern (man sprach mir später eine hohe Anzahl eines bösen amerikanischen Schimpfwortes, beginnend mit F, zu), aber eins stand unweigerlich fest: Nachdem Flash und JC (mittlerweile wiedergefunden) uns von ihrer Begegnung mit der Bahn erzählt, wir uns angestellt und den Point of No Return (= „Angeschnallt“ und festgesessen) überschritten hatten, rutschten wahrscheinlich all unsere Herzen (außer Reeedys, der guckte verschlafen) in Richtung des großen Zehs. Ab auf 70 Meter und dann bei 130km/h den Abhang runter... ich guckte während der Fahrt schreiend nach rechts – sah nur Jos’ Haare. Ich schaute noch lauter schreiend nach links – sah noch viel mehr Haare (Dees und Ninas). Ich guckte gerade aus – und sah nur noch den Parkplatz, mit Mordstempo auf mich zukommen, bevor ich wieder in den Sitz gepresst, um kurze Zeit später erneut aus diesem rausgeschleudert zu werden (jetzt weiß ich auch, wieso die 4 Klicks bis zum Einrasten des Dingsbums, wie immer es auch heißt, unbedingt vonnöten sind!).

Zurück auf europäischem Festland (wo war das Frühstück und der Service an Bord?!? ) nahmen wir unsere Taschen in Empfang – der Dank geht an den Packesel Tom, der mit erstaunlichem Gleichmut jede einzelne Extremität seines Körpers als Kleiderständer zur Verfügung stellte. Es war jetzt 12 Uhr, auch Ybi war mittlerweile zu uns gestoßen und machte für uns den ultimativen Europapark-Leitservice. Nach soviel Aufregung legten wir zunächst einen ordentlichen Fußmarsch zurück, der uns durch die Länder Spanien, Holland und Österreich führte. Ziel unseres Entengangs war das Fjord-Rafting. Ich wünschte ich hätte ein Bild davon, denn das war einfach zu genial! Man muss sich das so vorstellen, dass sechs Leute im runden „Floß“ mal flott, mal weniger flott einen Wasserkanal langfahren. Das ganze ist an sich ja harmlos, nicht aber, wenn man kurz vor einer Brücke für längere Zeit feststeckt, diese Brücke von oben mit Wasserpistolen bestückt ist, man mit dem Gesicht zu eben jenen Wasserpistolen guckt und zu allem Überfluss auch noch JOS heißt! Sorry Jos *knuddel*, deine Erkältung in Ehren, aber das war echt zum Brüllen komisch. Soviel Pech kann man ja gar nicht haben *gg* Der Dank geht aber auch an Ybi und Laren, die es sich auf einer anderen Brücke gemütlich machten, fröhlich und vor allem scheinheilig (!!!) lächelnd winkten und dann 3 Becher Wasser zum runterschütten auspackten! Danke! *sich das merk* *fg*

Aus dem Raftingkanal raus, hieß es natürlich erst einmal: Trocknen. Jos und Beate hatten das meiste Pech, während hingegen Tom, Dee und ich ziemlich trocken blieben. Wir sonnten uns ein wenig, solange bis uns der Hunger packte und wir uns zum nächsten Bahnhof begaben - öffentliche Verkehrsmittel regeln halt auch in Vergnügungsparks, nur eine Reservierung für den Zug hätten Reedy, Rita, Laren und Flash gut gebrauchen können, denn die passten nicht mehr rein und mussten auf den nächsten warten.
Am Park-Eingang befand sich das Rock-Cafe ganz im Stile des State Sides, nur dass jenes nicht von Franzosen mit merkwürdig angehauchter Stimme bedient wird. Burger, Pommes und Salat war unser und nach den Strapazen des Vormittags blieb Thumb bis 15 Uhr dort sitzen und ruhte sich aus, um die letzten Stunden in Angriff zu nehmen. Als nächstes entschloss man sich für die Euro-Mir, eine Achterbahn ihm Outfit der mittlerweile vergänglichen Raumstation. Das Besondere: Es geht sowohl vorwärts als auch Rückwärts die Steilhänge runter. Nach dem ultimativen Achterbahnfeeling zuvor auf der Silverstar sollte dies aber kein Problem sein – DACHTE ICH jedenfalls, denn kaum im Freien (man wird im Dunkeln hochgefahren) stellte ich nüchtern fest: „Ich hab Höhenangst!“, während sich alle anderen auf die Bahn konzentrierten. Was daran so komisch war, müssen Jos und Dee mir allerdings noch erklären *g*. Auch Flash kam zu seinem Vergnügen auf diesem Ride: „Ich guck so den anderen ins Gesicht, dann dreht sich das Ding und plötzlich ist da ja gar niemand mehr!“ Hätte jetzt noch jemand seine Veräppelung mit der Schraube („Ups, die war locker!“) angewandt, ich denke Flash wäre vor Schreck aus der Bahn gefallen *gg*.

Auch die Wildwasserbahn hatte es in sich. Zwar nicht in Sachen Geschwindigkeit, zu Jos’ Leidwesen aber sehr wohl in punkto Wassermenge! Dee und JC fochten einen Privatkrieg aus, indem sie den anderen nass machen wollten. Dass da jemand in der Mitte von den beiden saß, war ihnen jedoch herzlich egal und so wurde unsere leidgeplagte Jos erneut zum Opfer unsauberer Wasser-Machenschaften. Auch in Toms Boot (und wenn ich sage Toms Boot, dann meine ich auch Toms Boot) ging es hoch her, als der Aquanator Tom für sich beschloss, dem hinter ihm sitzenden Fußvolk eine zweite Taufe zu verpassen... noch hat sich sein Volk nicht gegen die Fiese Sau erhoben! *gg*
Fiese Sau, das dachte sich wahrscheinlich auch ein Park-Mitarbeiter, als sich ein Boot des „Elfengangs“ (Reeedys heimliches Highlight des Tages) plötzlich – angeführt von natürlich niemand geringerem als Tom – bedrohlich zur Seite schwankte und Gefahr lief abzusaufen. Eine typische Handbewegung des Mitarbeiters wies unseren Stuttgarter allerdings schnell darauf hin, dies zu unterlassen und so musste kein Elf zur Hilfe fliegen, um unsere verlorenen Romantiker aus dem Wasser zu erretten.

Weiter im Programm. Eigentlich wollten sich einige von uns noch mal auf die Silverstar trauen, andererseits war der Tag schon recht weit fortgeschritten und das 4D-Kino wollten die meisten nicht auslassen. Zum Glück schlichen Dee, Nina und ich uns auch noch da rein, obwohl wir uns von den anderen kurzzeitig getrennt hatten. Dass wir dabei jegliches Absperrband außer Acht ließen, brachte uns einiges an Gemotze und wütenden Blicken ein, aber das war ja egal. Weiß ja niemand wer wir sind. Woher auch. Sind ja wie jeder andere Mensch auch. Ganz normale Leute. Haben ja auch kein Erkennungsmerkmal oder so was dabei gehabt.... äääähm... öööhm.... hihi.... ups... T-Shirt? Hoffentlich hat sich niemand die URL gemerkt... *hüstel* Jetzt wisst ihr auch, wieso ich das Monkshirt an hatte, verdammt noch mal!! ;-)
Zurück zum 4D-Kino. Das war eine geniale Attraktion, vom Eisbär angeniest, später fast einer Schlange zum Opfer gefallen und dann noch prächtig vom Baum geflogen (ich dachte, ich hätte den Sitz kaputt gemacht) – es war sehr lustig und ... wiedermal feucht.

Nun kehrte so langsam Aufbruchstimmung ein (18 Uhr, der Park schloss um 19:00), eine kleine Shoppingtour der anderen nutzten Nina, Dee und ich, um uns noch mal den Silverstar-Kick in der ersten Reihe (uh, noch extremer) zu geben. Ich sah wieder nur Haare, nebenbei noch ein wenig Schiene und hatte am Ende wiedermal meine Stimme verloren, aber das änderte nichts an unserer leichten Enttäuschung, als die Schlange zum erneuten wiederanstellen dann geschlossen wurde. So testeten wir noch einmal das Poseidon, eine Wildwasserbahn, lächelten schön in die Kamera, wo die beiden doch tatsächlich das Vulkanier-Handzeichen hinbekamen, während ich mich nur festklammern konnte und dann war’s auch für uns rum. Sorry an die anderen, dass sich das Essen deswegen so rauszögerte, das war nicht unsere Absicht! *knuff* Ein letztes Mal die Füße im kalten Planschbecken des Parks gekühlt, machten auch wir uns auf zur Pension.

Kapitel 3 – Das Ende - Melkfett - und andere Sachen –

Samstag Abend

Zurück aus dem Park bewegten wir unsere müden Körper erstmal Richtung Dusche... denn der Tag war ja eigentlich noch jung, wir fühlten uns aber wie 60 *g* ... Aber nach einer kühlenden Dusche und mit neuen Klamotten am Leib, erwachten auch wieder die Lebensgeister. Da 3 unserer THUMBler nicht genug bekamen vom Park und der Silverstar, mussten wir anderen erstmal ein bissl warten. Wir machten es uns daher am Balkon bequem, holten uns von Ybi was zu trinken und redeten über Gott und die Welt, suchten noch Reeedys imaginäre Ratte und probierten die besten Kopfkissen.

Als schliesslich auch Dee, Chritz und Nina eintrudelten und fertig geduscht hatten, ging es endlich gemütlich essen - dachten wir.... Doch alle Restaurants, die wir so aufsuchten, waren entweder voll besetzt oder aber hatten so nette Schildchen wie "geschlossene Gesellschaft" an der Türe hängen. Und so landeten wir schliesslich im "Hotel am Park" - wo wir auch schon freudig erwartet und begrüsst wurden: "Wenn es anfängt zu regnen, wir haben drinnen keinen Platz für Euch" - okaay.... Das hätte uns eigentlich schon Warnung genug sein müssen, aber wir sind ja optimistische und vertrauensselige Leutchen und liessn uns an den freien Tischen nieder. Einige hatten auch Schirme und so dachten wir, selbst wenn es regent, wirds nicht so schlimm. Ausserdem ist der Wahlspruch für das Hotel "Unsere Restaurants lassen keine Wünsche offen" .... tja.......... *g*

Wir bestellten unsere Getränke und studierten die Karte. Die Kellnerin kam dann auch bald mit dem gewünschten Nass "Eine Cola?" Da nicht jemand innerhalb von 2 sec geantwortet hatte, schob sie ein lautes "HALLOOOO?" hinterher... Wir schauten etwas konsterniert, worauf sich die Bedienung kurzerhand entschloss, die Getränke einfach alle auf den Tisch zu knallen und sich nicht mehr um die Verteilung zu kümmern. Spock hätte wohl die Augenbraue gehoben .. wir hoben mehr als die, blieben aber trotzdem sitzen. Als die Bedienung dann wiederkam und fragte ob wir noch was zu trinken wollten, meinten wir nein, aber was zu essen, wie vorhin schon gesagt, falls wir denn dürften. Dee bestelle eine Tomatensuppe, die Kellnerin sah sie an, dreht sich um und meinte, "wir fangen da hinten an mit der Bestellung" - auch gut ....

Zeitgleich mit Reeedys und Jcs Fädle Suppe, kam auch der Regen an... und wir merkten schnell, dass die Schirme nicht ausreichten, also wurde umgebaut, zusammengerückt, Schirme geschoben, wieder verschoben, Spinnen aufgeweckt und trotzdem wurden wir nass. Ybi sogar richtig feucht ... *hust* Erst als Jc als "Schirmherr" eingriff, konbnte sich das plötzlich ausgebrochene THUMB Chaos etwas lichten. Reeedy probierte die Suppe und spuckte fast - "boah, so verliebt kann der Koch gar net sein" - brutal versalzen. Etwa Absicht? Jeder durfte mal ein bissl was von dem toten Meer probieren und jeder schüttelte sich - ausser Jc, der die Suppe knallhart in sich hineinlöffelte *schauder* Es dauerte auch etwas, bis die Bedienung zurückkam und Reeedy die Suppe zurückgehen lassen konnte. Als er erklärte, sie sei komplett versalzen, meinte die Kellnerin: "Ist halt Geschmackssache.." Eine neue gebe es nicht.... Einige waren schon drauf und dran diese nette Lokalität zu verlassen.. doch der Hunger und das schon durchgemachte Leid zwang uns irgendwie sitzen zu bleiben. Tief in uns drinnen, sind wir alles kleine Masochisten *g*

Nach fast einer Stunde kam dann auch das Essen - zwar nicht versalzen - aber auch nix besonderes. Besonders war lediglich die Servierweise, Reeedy, der böse Suppenverachter, bekam seine, angeblich indische Pute, auf den Tisch gegenüber geknallt ...Jc und ich musste auf unsere Schnitzel noch ein bissl länger warten. So schnell wie möglich wurde aufgegessen... zwischendurch bemerkten dann einige "Klöchen Gänger", dass im Restaurant massenhaft Platz war und wir nicht hätten im Regen sitzen müssen - aber was solls.... Nachtisch wurde auf alle Fälle nicht mehr geordert, sondern gezahlt. Dass wir auch noch getrennt zahlen wollten, war natürlich die reine Zumutung für unsere arg gequälte Bedienung und so sahen wir zu, dass die Dame schnell ihre Ruhe vor uns hatte.... nur auf das Trinkgeld musste sie leider verzichten.

Nach diesem totalen regenrischen THUMB Chaos gepaart mit den lukullischen Genüssen, war es Zeit für Alk und Entspannung *fg* ! Also machten wir uns auf zur Cocktail Bar .. Ybi meinte, einfach geradaus laufen und setzte sich dann ab.... "Autofenster vergessen zu schliessen" .... *hust* ... Wir liefen und liefen und liefen .. und liefen immer noch und immer weiter, bis wir den Ort "Rust" verliessen. So langsam drängte sich uns der Gedanke auf, dass Ybi uns einfach nur loswerden wollte und wenn wir zur Pension zurückkamen wir nur noch unsere Koffer vor der Türe finden würden *g* ... als wir dann schliesslich doch noch vor dem Hotel und der Bar standen, wo Ybi schon auf uns wartete. Drinnen war es schön gemütlich - allerdings gab es nicht genung Platz und einigen waren die Maritim Preise doch etwas zu teuer und so teilte sich die Gruppe - einige gingen wieder in die Pension zurück - andere machten es sich an der Bar gemütlich und bestellten Cocktails.

Schliesslich waren es nur noch knapp 45 min bis zu Jcs Burzeltag. Die Cocktails waren sehr lecker, auch wenn die Pina Colada Laren fast umgehauen hat Wir hatten sehr nette Unterhaltungen, über Männerbehaarung und ähnlich spannende Themen (Tom, mein Beileid nochmal *fg*).. kurz vor 24 Uhr hatten wir ein kleines Meeting mit der Bedienung und bekamen von ihr Wunderkerzen - Schokolade, Jägermeister und Vitamalz hatten wir schon vorher besorgt und kramten diese nun hervor. Ma'am bestellte für Jc noch schnell einen Cocktail und Tom, Dee und ich verschwanden nach draussen. Wir zündeten unsere Wunderkerzen an und betraten die Bar wieder laut singend um punkt 0 Uhr "Happy Birthday to youuuuuuu...." Ma'am bekam ihre Wunderkerze am Cocktail im zweiten Versuch auch noch zum Brennen und so begann Jcs Geburtstag.

Ybi fuhr mit der ersten Gruppe kurz danach in die Pension, wir anderen tranken noch gemütlich aus und bestellten uns dann zwei Taxis, da es mittlerweile in Strömen regnete und Ma'am und ich auch nicht mehr laufen wollten *g* Ein Teil der Gruppe, die nicht in der Bar geblieben war, war noch wach und so setzten wir uns gemütlich zusammen. Zuerst unten im Aufenhaltsraum.. doch nach mehreren dumpfen Klopfgeräuschen gegen die Wand wurde uns schnell klar, hier sind wir unerwünscht Also schlichen wir uns in ein Zimmer und starteten eine Room Party mit Schoggi und Getränken. Der Start zum lustigsten THUMB Abend der Club Geschichte!

Flash nahm sich ein riesen Stück Toblerone, "ich beiss mir damit regelmässig was aus", doch diese Schoggi war schon am Schmelzen und Flash hatte eklige Schokofinger, die er Dee hinhielt "lutsch meinen Finger" - und Dee luschte ---- Toms Blick war Gold wert...

Der Tag im Park und die Fahrt im "Silverstar" wurde nochmal besprochen, begleitet von Flash's astreinen, wenn auch ungewollten, Pod Racer Geräuschen, die er aber nicht auf Kommando erzeugen kann *g* ( Notiz an Ensign: Das wäre mal ne coole Quiz Frage - verschiedene Geräusche erkennen - wobei Tom sicherlich gewinnen würde )
Danach wurden Wale geretten, Rattenzähnchen begutachten, Glatzen analysiert, krumme Finger mit ICEs in Verbindung gebracht und Hintern vermessen - Taktgefühl - was ist das? Feingefühl? Wie schreibt man das? Rücksicht? Ein Fremdwort! THUMB ist da sehr direkt *sfg* ... wir lagen gröhlend auf den Rücken - bis es bei mir plötzlich knack machte und ich mir vor lauter Lachen, ne Rippe eingeklemmt hatte. Boah, tat das weh und es ist ja nicht so, dass irgendjemand darauf Rücksicht nahm, warum auch .... Besonders Flash war an dem Abend irgendwie in seinem Element. Uns liefen die Tränen über die Wangen... warum wollte er nochmal Prostituierte bestellen? *sfg* Auf jedenfall veranlasste dieser Wunsch Beate dann doch dazu, vom Boden aufs Sofa, in seine Nähe, zu ziehen.

Vom Lachen müde, verschwand zuerst Beate in ihr Zimmer, Flash wollte kurz danach folgen - obwohl, so richtig dann doch auch nicht, er turnte auf der Treppe rum, bis wir nur noch ein "rataratarata" hörten und Flash ruckartigen gen Abgrund verschwanden sahen.... zum Glück ist nicht viel passiert - nur die grosse Zehe hat wohl etwas gelitten und Flash musste nach dem Schock, doch erstmal wieder Platz nehmen. So ein Pech ...*g*

Doch irgendwann zwischen 3 und 4 Uhr entschieden wir uns schweren Herzens die Runde aufzulösen... aus Rücksickt auf unsere Lachmuskeln und aufgrund von akuten Gähn Attacken, die Ma'am irgendwann fast einschlafen liessen. Immer noch kichernd schlichen wir uns in die Betten, damit niemand gestört wurde und Jc schnarchte noch bevor sein Kopf das Kissen berührte *g*

Sonntag:

Einige schafften es wohl schon früh aus dem Bett - Jc und ich bekamen nix mit da, oben in unseren Bettchen. Wir schälten uns erst gegen 10.30 Uhr aus den Feder und in die Dusche... Ybi hatte Ihr Versprechen wahr gemacht und so bekamen wir bis 12 Uhr noch Frühstück - danke dafür Im Frühstücksraum blickte man in so manch müde und weissen Gesichter - es war auch merklich stiller als an den Tagen zuvor *g* ... THUMBthings sind anstrengend, aber wem erzähl ich das?

Frisch gestärkt und nach zig Kaffees, mussten wir erstmal unser Geld loswerden. Einzeln marschierten wir ins Büro und legten die Euronen auf den Tisch. Danke nochmal Jc, dass Du Ybi drauf aufmerksam gemacht hast, dass sie mir 3 EUR zu wenig berechnet hatte. Da die Sonne schien und wirklich keiner die Gruppe schon verlassen wollte, setzten wir uns in den Garten ... Reeedy fand eine neue Freundin - "Paula", Ybis super süssem Hund, der Männer anscheinend doch mag... oder hat er Reeedy etwa verwechselt? *fg* Auf alle Fälle fragten wir uns schon bald, wer mit wem spielt und ob Reeedy auch so brav sitz machen kann *g* Die arme Schildkröte, die dösig in ihrem Käfig vor sich hinlümmelte, musste auch so einige Flugstunden überstehen - doch sie ertrug es mit stoischer Ruhe.

Wie wir so faul und träge da sassen, fiel uns plötzlich ein, dass Ybi ja auch noch ne Kletterwand hat .. also Schuhe aus und rein in die Halle. Dee wollte es zuerst versuchen und wurde von Ybi fachgemäss gesichert... Reeedy wollte gleich danach, quälte sich aber irgendwie vergebens in den Sichergungsgurt.. nein Reeedy, der gehört nicht an den Hals .. obwohl... *g* Wer will ziehen? *fg*
Nach einer kleinen schwulen Einlage von Reeedy und Flash, schwang sich Dee auch schon in die Höhe, sie kam hoch, aber nicht ganz hoch.... Reeedy war als nächstes dran "gesichert" (mit zwei Fingern) von Flash.. doch er musste früher aufgeben.. irgendwie verklemmten sich Gurt und Reeedys wichtigeste Teile "MEINE EIER" - hallte es durch den Raum.... und schwupss war der Arme mit hochrotem Gesicht wieder unten.

Langsam hiess es dann doch Abschied nehmen ... zuerst wollten wir ja im Korso heimfahren, da Ma'am und Tom beide in Karlsruhe abgesetzt werden mussten. Doch Flash war zu schnell für uns.. und so landeten nur zwei Autos vorm Burger King, während der Rest, Richtung Bergisch Gladbach unterwegs war.... Auch wir teilten uns nachher auf und jeder fuhr seiner Wege - jetzt schon mit totalem Blues ...



Ein mega geniales und lustiges THUMBGthing ging zuende.... eins, bei dem der Blues schon knapp 1-2 Stunden später einsetzte... und das will was heissen!



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