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FEDCON XIII - THE LOST CONVENTION

Florida, 01. Oktober - 17. Oktober 2004


Bericht von Gina :)

Freitag, der 1. Oktober

Abflug ins Ungewisse - Abgründe

Ein furchtbares Kribbeln, das mich schon vor Tagen packte, bedrängte mich aufs neue, als der Lautsprecher des ICE die baldige Ankunft am Frankfurter Flughafen-Bahnhof ankündigte. Das Reisefieber, unter dem ich schon eine Weile heftigst litt, näherte sich einem neuen Höhepunkt. Und kurz darauf stand ich nun, ganz einsam und allein auf dem kalten Bahnsteig und schaute mir die Augen nach jemand bekanntem aus. Und da stand er, Chritz von "BahnundThumb", immer hilfsbereit *erst mal ne Runde knuddel* und superlieb zeigte er mir den Weg zur Abflughalle. Nach einigem nervösen Hin und Her hatten wir ein Thumbnest unter einer Treppe vor den Flugschaltern aufgestöbert, ausgehoben und restlos sauber durchgeknuddelt. Alle da? Nein, Jos fehlt. Wir grinsen. Na, wer wohnt ganz nah bei Frankfurt und kommt trotzdem als letzter? Naaaaaaaaaaaaaaaaa?

Nachdem wir denn doch Vollständigkeit verkünden konnten, durften wir uns durch den langen, dunklen Gang der Eincheckens und restlosen Kontrollierens durchquälen. Und was haben wir daraus gelernt? Nun, Joss ist meine Schwester, Ute hat eine Raucherpfeife im Koffer, ich Stahlplatten im Schuh, keiner von uns führt unbekannte Geschenke von Unbekannten an Unbekannte mit und Trekker hat was mit einem Friedrich gemein.

Während wir in langen Menschenschlangen zum Ein- oder Wegchecken (Charlotte oder nicht Charlotte? *g*, Nee....Pittsburgh...) standen, kam ein kleiner, besonders eiliger Trupp von hinten auf uns zu, rannte uns über den Haufen, um sich dann über unsere verdutzten Gesichter köstlich zu amüsieren. Die Rempeltruppe hörte auf die Namen Voxel, Sabine und Goldi. Na so was, eine unerwartete Knuddel- und Freu-Runde, wir müssen ein wirklich komisches Bild in der Reihe geboten haben.

Nachdem uns die Kontrollen weitgehend unbeschädigt gelassen haben, standen wir vor der Maschine der US Airways und vor unserem Urlaub unseres Lebens.

Thumbmäßig koordiniert (...ich will aber ans Fenster....) auf den Plätzen sitzend, stand uns der Takeoff bevor. Trekker meinte daraufhin zu mir, dass er Probleme mit den Starts hätte. Mir wurde anders *g*. Nervöses Nesteln nach den Kotztüten und leise Gebete.
Start, abheben und hinauf. Yeah, wir waren oben und die Tüten blieben ungenutzt.

Nachdem wir den Flieger mehr oder weniger leergefressen hatten, alle Filme gesehen, alle Schlafpositionen, die die Stühle hergeben, ausgenutzt und die Stewardessen in den Wahnsinn getrieben hatten, durften wir in Pittsburg nach über 7 Stunden wieder aussteigen. Da aber unsere Maschine verspätet in Frankfurt startete, machten wir uns wenig Hoffnung, den Anschlußflug noch erreichen zu können. Daber beschlossen wir die Stürmung durch den Pittsburhger Flughafen, mussten bei den Kontrollen dank freundlicher Kontrolleurin nur einen netten Blick *Cheese* und einen Finger hinterlegen (den bekamen wir aber wieder), rissen unsere Koffer an uns und eroberten mit Siegerminen unseren Flug nach Orlando.

Orlando - Airport

"Sooo viel Wasser", "Schaut mal, die Dächer...", "es geht ruuuuuuunter", hörte man eine Thumb-Meute nach 10 Stunden Reisezeit beim Anflug auf Orlando kreischen. Die Amis rundherum wirkten etwas irritiert.
Da waren wir also, fix und fertig aber sauglücklich. Allgemeines Kofferabgreifen, bange Blicke auf das Förderband und allgemeine Erleichterung beim Kofferfinden. Nur zwei Gesichter wurden immer länger. Trekker und Ad gingen nämlich leer aus. Hektik breitete sich aus, nur keine Panik, man müsse nur die Adresse hinterlegen, dann würden die Koffer geliefert. Aber wie war das noch mit der Adresse??

Und wir wurden umkreist. Es war schwarz, Mützchen tief ins Gesicht, ziemlich verlegen und wortkarg. Mal waren die Kreise größer, mal kleiner......und er war schnell wie Sputnik. Aber noch ein ganz anderes Gesicht zog dann die Aufmerksamkeit auf uns, da stand er, Dirk B. aus A. Wir kennen und schätzen ihn alle, aber wen er da mitbrachte, liess unsere Gesichter noch länger vor Staunen werden.
Ed Wasser!
Und er trug unser Gepäck!
War das krass, wir waren hin und weg. Auf uns wartete gleich die nächste Überraschung, aber wir sollten noch eine ganze Weile darauf warten. Aber was lange währt und so......
Unser Taxi nach Kissimmee fuhr also vor.
Ein Taxi für alle? *kopfkratz*. Und was staunten wir nicht schlecht, vor uns stand eine schneeweiße, ewiglange Limousine mit einem hübschen Fahrer, der uns einladend die Tür aufhielt. Und nix wie rin und die Bar geplündert, laut gegrölt und abwechselnd leise Musik gehört. Nach einer Stunde Limofahrt wurden wir doch etwas skeptisch, Ute meinte auch schon, diverse Shops nun zum zweiten Mal zu entdecken. Wir wurden hellhörig, war das eine Thumb-Entführung oder wurde der Fahrer stundenweise bezahlt und fuhr nur die Zeit zuende?

Wir erfuhren es ganz nebenbei: der Knabe hat sich mehrmals verfahren und so kamen wir zu unseren Extrarunden in der Limo *tschaka*

Eifriges Knuddeln und Hallosagen mit Dirk (aus A. ), Manu, Antonia, Brit und Ed mit Familie. Und da war doch noch einer zuviel? Wer war das, wie kommt der da her? Großes Staunen, Jubeln und Freuen......da ist Mr. X. Ein Riesenknuddler extra für unseren Tom, mit dem nun wirklich niemand (bis auf ein paar Ausnahmen, Spalter *g*) gerechnet hatte. Die Überraschung war genial.

Wir stürmten das Haus, warfen uns in die Zimmer und im Eroberungsdrang daraufhin gleich in den Pool. What a Feeling!!!!!!

Ganz kurz saugte ich die Atmosphäre auf, die ich hier in Amerika (mein erster Aufenthalt) vorfand. Riesige weisse Vögel stakten an uns vorbei, Hitchcock-Killer-Birds (ca. eine Million) kreischten unaufhörlich in einem Wildwest-Galgenbaum kaum 30 m von uns weg, in der Ferne Wetterleuchten und ca. 30 Grad Hitze mit hoher Luftfeuchtigkeit. Jaaaaa, wir sind da !

Zeitgleich begann die Assimilierung des Hauses mit dem Hissen der Fedcon-Flagge, die Umbenennungen der Garage in Shuttle Bay, Toiletten in Scheissehaus und den Poolbereich in "Risa". Wir waren ebenfalls auf den diversen Planeten für die kommende Zeit untergebracht; Trekker und Goldie auf Wolf 359, JC und Ad auf der Erde, ich auf Azati Prime, Ute und Jos auf Kronos und Voxel mit Gattin im Captains Yacht. Und wir bekamen echt Con-Unterlagen. Wir kamen aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Es gab eine Con-Tasche, gefüllt mit Kugelschreiber, Flyer, Conbändchen und alles was das Con-Herz begehrt. Was für ein genialer Einfall!!!! Sogar die Con-Shirts kann man bestellen, ganz zu schweigen von der con-eigenen DVD.


Samstag, der 2. Oktober

Kaufrausch pur und ein genialer Abend

Jetlag!!!!
Wir haben keine Ahnung, kein Zeitgefühl. Aber wir wissen, dass es Zeit zum Handeln ist, der Geldbeutel ist voll und die Kauflust sehr drückend. Aber ohne fahrbaren Untersatz gibt's Probleme. Sputnik leistet dabei wertvolle Abhilfe und fährt uns zum Autoverleih. Und was uns da geboten wurde, lässt uns mit offenen Mund dastehen. Zwei riesengroße, gigantische, uns wie Zwerge aussehen lassende SUVs mit monströsen Abmaßen. Joss stürzt gleich auf den weißen (silbernen) Riesen, Ute auf das feuerrote Spielmobil

Und auch die Koffer konnten wir am Flughafen wieder einfangen, wieder ein Problem weniger (dank Sputnik ), quer am Heintzelmann Boulevard vorbei zurück in unser Domizil. Alles geregelt, alles klar!
Also lasst uns Amerikas Kaufhäuser erobern gehen. Die Hitze und die drückende Luft fallen uns ja schon schwer genug, dafür bringen uns die Klimaanlagen regelmäßig um. Das ja wie in der Arktis, diese Dinger sind ja auf "Schockfrosten" eingestellt.
Die gesamte Truppe eingepackt und auf "Einkaufsspähmodus" gestellt. Der erste Supermarkt fällt uns regelrecht zum Opfer!
Josah, die Rechnung lässt sich danach echt sehen.......um die 300 Dollar! Astrein gemacht, Thumb. Lustig zu sehen, wie 200 Tüten mit jeweils ein oder zwei Inhalte in unsere Einkaufswagen wandern.

Dann die erste richtige Pool-Time!Mit unseren neu erworbenen Pustespielzeug...........geblasen hat diesmal nicht Joss!

Heute war die Küche puertoricanisch orientiert, Trekker musste zum Bierchen seinen Ausweis zeigen *lol* und einem amerikanischen Gast wippte beim Kauen besonders eifrig seine Kappe mit, was bei uns zu viel Gelächter führte. Ich glaube, der Mann hat uns irgendwie bemerkt, die Kappe war schnell abgenommen. Verräter.

Pool!


Sonntag, der 3. Oktober

Der Shopping Run - Nächster Teil

Das Nachbarhaus hat sich von unserer Kaufwut mitreissen lassen und so kommt es, das ein Schwarm Thumb mit Verstärkung eine gigantische Mall (für deutsche Verhältnisse, für amerikanische Verhältnisse eher normal groß) heimsuchen darf. Vereinzelt hört man ein Seufzen "Bademoden" (Ute, Jos....), andere "Sonnenbrillen" (Trekker) und wir beginnen, die Möglichkeiten eines I-net Cafes auszuloten. Aber nicht ohne in jedes Geschäft zu gehen, das uns am Wegesrand begegnet. Viele strahlende Gesichter, als wir ein Wächter-der-Zeit-Weihnachtsbaum-Aufhänger mit gerade durchspringendem Kirk und Co. entdeckten. Erst der Preis brachte uns wieder in die reale Welt zurück *sniff*
Nur so allmählich lässt sich der Kaufrausch besänftigen, gut dass wir SUVs mit viel Laderaum haben. An die Größe unserer Koffer denkt bis jetzt noch keiner (oder nur sehr, sehr ungern) Ach ja, da war noch was.........
Wenn schon Sputnik nicht zu uns kommt, fliegen wir einfach mal zu Sputnik. Wir gehen also allesamt Marc besuchen! Vor allen Dingen, weil ihm was im Kreuz drückt und das in vielerlei Hinsicht. Marc war sehr freundlich zu uns, obwohl sein Haus restlos angefüllt war mit einer Meute, die seine Sitzplatzmöglichkeiten bei weitem überstieg (hübsches Haus übrigens )

Wir waren alle dazu entschlossen, unseren Hunger japanisch zu stillen. Also haben wir Yoshi und Shako für uns in den Kochring steigen lassen. Zwei japanische Köche kochen um die Wette auf zwei riesengroßen Herdplatten, um die wir uns herum setzen. Da wurde gewetzt, abgefackelt, gehackt, gerührt, Töpfe geschleudert und serviert, was die Kunst hergab. Wir waren so was von verzaubert und feuerten lautstark die Köche zu noch höheren Leistungen an. Die wildesten Zutaten und Gewürze forderten alles von uns ab, vor allen Dirks grüne Meerrettich-Paste (genial, aber tödlich *g*)

Ein einmaliger Tag, aber die Heimfahrt war der Horror. Keiner wusste mehr wo es langgeht, obwohl JC voller Elan uns den Weg aufzeigen wollte. Und was soll ich sagen? Restlos verfranzt, wir sind verloren in dem großen Land Amerika. Die meistgestellteste Frage im Auto war wohl "wo ist der Turnpike"*schluchz*. Naja, die Hurricans haben ja auch einige Verkehrsschilder dort das Leben gekostet oder zumindest verstümmelt. JC hatte ja eine Karte, aber die scheint ja sowieso nicht viel genützt zu haben (die Karte wurde gedanklich geklatscht, wohin verrate ich nicht). Seitdem trägt JC den zutreffenden Titel "GPS"

Pool!


Montag, der 4. Oktober

Shamu, wir kommen! Der Sea Word Tag

Der erste Park wartet auf unsere Invasion. Parkplätze, Kassen, der Park, alles amerikanisch gigantoman. Jos haben wir dort wieder eingefangen, die gestern bei Marc geblieben ist. Woah, sogar eine große Achterbahn gibt es hier, ich sehe glänzende Augen um mich herum. Die Herausforderung einer Wasserrutsche wird mutig auch von Ute angenommen (ausgenommen die überaus verantwortungsbewussten Taschenhalter ).
Wer hat Ute so freundlich den vordersten Platz angeboten? Heute würde sie ihn wohl nicht mehr annehmen, kein Fön der Welt hätte die Arme wieder trocken bekommen. Tom stänkerte mit Vorliebe die armen, in Figuren gepolsterte, schwitzenden Mitarbeiter an.

Restlos beeindruckt waren wir von dem Gang, der durch ein riesiges Aquarium führte. Darin schwammen alle Arten von Haie, Sägefische und andere Monster der Ozeane (klein und groß). An einem großen, flachen Wasserbecken wimmelte es an Mantas, von Babyformat bis Fußmattengröße. Und sie waren schrecklich hungrig und unsere Jos schrecklich mitleidig mit ihnen. Sie besorgte Futter für die armen Kleinen. Wir konnten Jos Leben, bzw. ihre Finger gerade noch so retten.

Delphine schwammen nahe an uns vorüber und ich unterdrückte den starken Reflex, sie einfach mal knuddeln zu müssen. Aber das erste Schnappi erzeugte nur ein kleiner Ahoh-Ruf, Schnappi war klein und hinter einem Zaun. Und wir in Sicherheit!

"Was`n das, keine Beine?"......Alles lief, um zu sehen was JC mit diesem Ausruf meinte. Im Wasser schwammen dicke, runde Kugeln ohne erkennbar, wo Anfang und Ende. Aber mit Schwimmflosse, also etwas lebendiges. Also schnell zur Schautafel gerannt und gelernt. Das waren also Manatees........goldig

Erst ein Blick von unten auf die Tierchen lässt ein Gesichtchen erkennen und eine unendliche Gutmütigkeit. Viele der Tiere sind durch Motorboote verletzt worden und wurden in Sea World wieder gesundgepflegt.

Nach einer sehr amüsanten Seehund-spielt-Pirat-Show (der Warm Upper dort war noch um einiges besser) kamen wir zum Höhepunkt, zu dem Orca Shamu!
Sehr beeindruckende Tiere und sehr nasse Zuschauer. Manche von uns waren so ergriffen, dass sie sich die Tiere noch einmal in einer zweiten Abendvorstellung anschauten. Was für große, imposante Tiere. Ich habe mir gleich ein gleichartiges Stoffi in Zwergengröße zum Liebhaben gekauft. Mit dem großen Exemplar hätte ich Bedenken *g*

Auf dem Heimweg kommen wir an unzähligen Schildchen vorbei, auf denen sich Bob Hansell zum Sheriff krönen lassen möchte. Wir empfinden Symphatie, nicht mit dem Kandidaten aber mit seinen Namen. Wer so heißt, muss einfach gewählt werden und zwar zum Präsidenten!

Admiral kochte für uns alle ein prima Reisgericht und ich habe assistiert. Es war mir eine Ehre, unter ihm gedient zu haben!

Pool

Rülpsattacken aus dem Nachbarhaus ließen die Vermutung aufkommen, dass hier Unmengen von Brüllmücken die Häuser besiedelten. Voxel war ebenfalls massiv betroffen! Evan war fasziniert


Dienstag, der 5. Oktober

Shopping Mall, die dritte

Und wir können es nicht lassen, ganz in der Nähe zu Sea World war eine wirklich große Shopping Mall (auch für amerikanische Verhältnisse). Wir natürlich "haben wollen".

Also wieder den Turnpike runter, so langsam wussten wir, wo der ist. Ohne Turnpike geht hier nichts, wenn man den aus dem Auge verloren hat, war man definitiv verloren. Aber wir hatten so unsere Merkmale, an denen wir uns entlang hangelten, als da wären Simpson Road (nicht mehr weit) und dann bei der Mayflower abbiegen. Ortskundige wissen, was ich meine.

Klappte fast immer, wenn nicht, dann klappte Ute. Nämlich zusammen *g*

Wir teilten uns in Sturmtruppen zu je zwei bis drei Leuten auf und gingen in Kaufposition. Und los.........*stürm* JC und ich wurden stolze Besitzer zweier bestickter Thumb-Kappen, nicht zu vergessen Badehandtücher ungeahnter Größe, im Doppel billiger. Spielzeugläden, Bekleidung, Stores mit Geraffel aller Art. Wir konnten nicht genug bekommen und nach verabredeter Zeit zogen wir alle noch mal los. Teurer Tag, sehr teurer Tag und wir machten uns immer noch keine Gedanken wegen der Kofferfüllmenge.

Ach ja, diese Spalter!!! Trekker, Admiral, Dirk und noch ein paar Kaufrausch-Unwillige verbrachten den Tag im Kino. Und Trekker war der Fahrer, obwohl er nicht als solcher eingetragen war. Gott, wurde uns anders bei dem Gedanken. Aber der weiße Riese kam wieder heil nach Hause (wenn auch nur knapp).Und sie haben auch nur für einen Film gezahlt, aber mehrere reingezogen. Da kontrolliert wohl niemand hinterher, war von ihnen zu erfahren.

Pool!

Und wenn ich mich recht entsinne, war nun der erste Eimer Huhn für Trekker fällig. Aber da es mehrere Eimer Huhn für Trekker gab verteilt sich diese Aussage quer über den ganzen Bericht. Dasselbe gilt für Denny`s, wir lieben es.


Mittwoch, der 6. Oktober

Outer Space - Kennedy Space Center

Wir bekommen langsam Routine. Kaffee kochen, frühstücken und abräumen läuft perfekt. Voxels und Sabines Yamaharon im Pool. Was sind wir für ein tolles Team. Nur ein paar wenige trollen immer irgendwie der Sache hinterher.

Also ging es routiniert den Turnpike rauf und Richtung Atlantikküste abgebogen. Viel Toll/Mautstellen(...wer hat Quarters?....)
Dort angekommen, gleich die VIP-Runde buchen. So schnell kommen wir ja nicht mehr her. Aber noch rechts auf unserem Wege abbiegen, um schnell einen kurzen Anfall von Kaufrausch zu befriedigen. Eigentlich frage ich mich heute, was ich mit dem Astronautenfutter anfangen soll, aber was solls. Man kann damit prima angeben *fg*

Auf der Bustour begegneten wir unserem ersten Schnappi in freier Wildbahn. Er war draußen, wir im Bus. Was für ein Glück. Die ganze Anlagen für die Shuttles sind sehr beeindruckend und vieles kann man nur aus der Ferne oder hinter Glasscheiben bewundern. Hie und da gab es größere Hurricanschäden. Große Hallen, große Helden, große Raumschiffe. Wir fühlten uns ganz klein.

Und überall diese Geldbeutel-Todesfallen Souveniershops. Manche umschifften wir, in manche waren wir hoffnungslos verloren. Ute wurde in einer Rastpause von kriminellen, räuberischen Vögeln angegriffen, wir staunten nicht schlecht. Hätten die Viecher mit Pistole und Maske ihr Brot abgefordert, hätte es uns nicht mehr gewundert. Sie schauten uns schon so bös ins Auge.

Danach ging es noch in die Hall of Honour. Da gab es einiges zu bewundern, auch ein Daddelspiel, bei dem man die Paddles nur mit Körpereinsatz bewegen konnte. Trekker hat gegen mich zweimal restlos verloren. Wir konnten nur nicht allzu lange bleiben, der Laden hatte bald geschlossen. Aber drin waren wir, wenn nur kurz und nur das war wichtig.

Pool!

Jos hatte ernsthafte Mühe, trocken zu bleiben. Das Aufgreif-und-Jos-indenPool-Werfkommando schlief nie. Daher sind Bilder von Jos im trockenen Zustand absolute Raritäten. Und es gelang Voxel ein einmaliges Foto von ihrem Wirbel, wenn nicht sogar eine ganze Aufnahmeserie. Eine Fortsetzungsgeschichte ist geplant.


Donnerstag, der 7. Oktober

Body Grill am weißen Strand - Anna Maria Island

Wir lieben ihn, den Turnpike. Diesmal brachte er uns auf den Weg zum Golf von Mexico. Viele Tolls und Stunden später brachte uns Marc in halsbrecherischer Geschwindigkeit an einen Traumstrand auf Anna Maria Island. Nachdem wir unseren Platz mit Schirmen, Futter, Sonnenmilch und Platzdecken markiert hatten, hielt uns nichts mehr. Ab ins Wasser und Frisbee werfen. Voxel hatte dabei den besten Platz, er hatte das Wasser bis Oberkante Unterlippe und die zweifelhafte Ehre, die Scheibe regelmäßig in Kuba wieder einzusammeln.
Amerikanische Möven fressen auch alles, sogar Ads Erdbeeren. Oscar umkreiste uns den ganzen Tag, was der Vogel aber wollte, hat er uns bis heute nicht verraten.
Es war ein friedlicher Nachmittag.Es flogen die Pelikane, Delphine hüpften vor unseren Augen, zum fotografieren zu quirlich (Admiral....surr?). Als dann der Abend hereinbrach, hofften wir noch auf einen malerischen Sonnenuntergang, doch wer hat diese dämliche Wolke genau im entscheidenden Moment reingeschoben? Ok, dann halt nächstes Mal, wenn wir wiederkommen!
Was für ein Gruppenbild, wir alberten derart in die Kameras, dass schon Oscar uns einen Vogel zeigte.

Die ganze Sonnenölorgie war beinahe für die Katz, wir hatten alle am Abend unseren knackigen Sonnenbrand weg. Da nützte auch Goldis Einzelkind-Sonnencreme nicht mehr viel. Marc war was Sonnenbräune betraf eindeutig im Vorteil. Trekker und Ad hatte es am schlimmsten erwischt. Also musste dringend Wennalleszuspätist-Salbe her, um den beiden wieder ein menschliches Antlitz zu verpassen.
Ein I-net Cafe war zwar Wunsch, stand aber noch nicht ganz oben auf der Wunschliste. Doch begann sich bei einigen gewisser Entzug zu melden.

Abends haben wir wunderbar diniert an einem Standlokal mit heimischer Küche. Aber wer schmeißt denn ständig das Chlor in die Cola? Manchen tranken trotzdem munter weiter, ich habe nicht schlecht gestaunt. Ach ja, Refill regelt

Pool?


Freitag, der 8. Oktober

Twister, Mumien, Zurück in die Zukunft und andere Gefahren - Universal Studios

Wir befanden uns also im Steilanflug auf unseren nächsten Freizeitpark. Erster Anblick, viele Achterbahnen. Ach so, die sind im Park gegenüber. Sehr lange Gesichter, die aber schnell wieder in aufgeregte wechselte, als wir Shrek und Co. entdeckten. Wir entkamen der aufregenden Story leicht angefeuchtet. Sofort weiter zum Twister. Fliegende Kühe, Blech weg, viel Krachbumm. Extrem stark durchgefeuchtet!
Die Mumie konnte nur noch eine Steigerung darstellen. Ich kniff und schaute mir in der darauf folgenden Wartezeit die Blues Brothers an. Coole Truppe. Der Terminator killte sich durch ein gigantisches Szenario und wir mittendrin. So ging es Schlag auf Schlag, Gruppenfoto mit einem erlegten Hai, Biff in "Zurück in die Zukunft" wiederbegegnen (Backsteingesicht) um dann in den Menschenmassen verloren zu gehen. Ich war ganz ohne Thumb und verloren.........

Mal davon abgesehen, dass ich nicht nach dem Turnpike suchte, sondern das feuerrote Spielmobil, dass irgendwo auf dem "Katze mit dem Hut"-Parkhaus (5-stöckig) versteckt war, ging die Geschichte noch mal gut aus. Vor allen Dingen konnten wir das Heimkommen nicht mehr abwarten, denn es war Enterprise-Tag!
War die Season-Premiere eine Enttäuschung. Alle außer JC haben sich mit Grausen abgewandt. An den Abend gab es noch er(klärende) Worte von Marc und zum ersten Mal tat es mir leid, zwar gut englisch zu verstehen aber grausig sprechen zu können. Viel Worte und viel nachzudenken. Schön, dass es eine Aussprache gab.

Aber dann......Pool!
Arschbomben (parallel und seriell) und Schnappi reiten, Jos ins Wasser schmeißen, den Rest hinterher. Nix blieb trocken!

Dirk, Manu, Tom und die anderen mussten schon nach einer Woche wieder abreisen und auch die Wassers blieben nicht die ganze Zeit, die wir auch dort waren, in Florida. Ed, Zan und Sohn mussten nun auch noch einen Tag länger Zwangsurlaub einlegen, weil sie sich in der Abflugzeit ihres Fliegers restlos irrten (tja, Zeitzonenproblematik). Als sie dort ankamen, war ihr Flug schon lange weg. Und deswegen haben sie uns erst einen Tag später, als vorgesehen verlassen. Auf die Art und Weise konnten wir uns gleich zweimal von ihnen verabschieden. Und für unsere Vorräte haben sie auch reichlich gesorgt, als die beiden ihre Einkäufe säckeweise in unsere Küche schaufelten. Sie wurden mit vielen dankbaren Blicken und Worten überhäuft.


Samstag, der 9. Oktober

Lego Tumb - Disney Downtown

Als ob die Füße noch nicht platt genug und der Geldbeutel nicht geschröpft genug wären, wir stellten uns wieder einer neuen Herausforderung - Disney Downtown.

Erste Spalter-Tendenzen hin zu einer Vergnügungsinsel mit Eintrittsgeldforderung konnten erfolgreich unterbunden werden und so zog die Meute nach einem Abstecher in ein Lego-Paradies, über einen Stepp- und Tanzauftritt junger Hüpfdamen bis über ein Disney-Weihnachtsshop (Weihnachtskugeln mit Mausiohren und viel mehr) an so mancher Konsumversuchung vorbei. Und wir suchten nach Nahrung, guter Nahrung, viel Nahrung....wie Millionen andere auch. Die Warteschlangen (und die diversen Skelette dazwischen) vor dem Planet Hollywood ließen schlimmes vermuten. Nun gut, mit einem Wartekästchen in der Hand und einer langen Wartezeit ausgerüstet, fielen wir noch über einzelne Plattenläden her und versuchten uns im Frustkaufen.
Nach ewiger Zeit blinkte das Wartekästchen und dann heißt es, nix wie hin ein Platz in einem Lokal wurde frei. Das war ein feines Plätzchen, sogar mit musikalischer Begleitung. Einige fanden es cool, andere weniger (ich gehörte zu den ersteren)

Und wir planten schon geistig und mental darauf vor, was uns in den nächsten Tagen noch bevorstand. Miami und die Everglades.
In der Zwischenzeit mussten wir Trekker anhalten, zur Strafe sein alkoholfreies Bier, dass er versehentlich gekauft hatte, auch selber auszutrinken.

Pool!


Sonntag, der 10. Oktober

Going to Miami - Thumb auf große Tour

Diesmal Turnpike runter, nicht rauf. Was für eine Neuerung! Wir waren unterwegs in eine der geilsten Städte Amerikas. CSI, Miami Vice und wasweißich noch was, diese Stadt ist eine gigantische, unglaubliche Kulisse. Was für ein Anblick......aber zuerst das Hinkommen. Wir hatten schon unsere feste Sitzordnung und auf der schaukelten wir lange aber gemütlich in den geübten Händen unserer Fahrerin Ute (Jos im weißen Riesen) unserem Ziel entgegen. Ein Hossasa unseren Fahrerinnen.
Miami empfing uns mit vollen Straßen und kein Plan, wie wir hier weiterkommen sollen. Aber wir haben ja unser GPS und siehe da, es funktionierte. JC führte uns zum Strand von Miami, nicht einmal nach Parkplätzen musste lange gesucht werden. Ist er nicht einfach knuffig.....und super? Mir wäre der Stand zum baden nicht ganz geheuer bei so vielen Mr. und Mrs. Universen, ein leise Inkompatibilitätsgefühl meinerseits kroch an mir empor. Ich habe in meinem ganzen Leben so viel geölte und von Testosteron strotzende Männer gesehen. Frauen in fast nicht mehr vorhandenen Bademoden. Gelackte Muskeln, wohin man auch sah. Gangsta am Miami Ocean Drive mit Romulanertattoo. Blitzende Grazien und perfekt gestylte Baywatcher.

Kaum zu glauben.........*g*

Wir bummelten am Strandufer und durch die Masse der menschlichen Schönheiten. Nach dem Mittagessen überkam uns wieder ein unbezwingbarer Shoppingdruck. Dem musste dringend nachgegangen werden. Und so kam es, dass wir auf der Suche in eine schier unüberwindbare Menschenmasse (2 Millionen Menschen?), die alle zu einem Latino-amerikanischen Festival unterwegs waren. Gaststar und wohl Mitverursacher dieser Völkerwanderung war die auf einer Werbetafel angekündigte Sängerin Christina Aguilera. Und wir hilflos mittendrin!

Wir bahnten uns mühselig unseren Weg, trennten uns sogar versehentlich uns verloren uns aus den Augen, aber unser Ziel erreichten wir trotzdem, die Shopping Mall von Miami.

Hier bekam Admiral seinen Aragorn, ich meinen Zero (Wuffi aus "Nightmare before Christmas"), Trekker massenhaft Zuwachs zu seiner Männchensammlung, Jos einen Kirk, JC ein Wegwerfhandy (aber wie freischalten ohne Internet, JC in ernsthaften Nöten *g*) und so mancher eine Verschnauf-bzw. Toilettenpause.

Wir waren spät dran (remember Menschenmasse) und daher verliessen wir Miami erst im Dunkel Richtung Keys. Daher bekamen wir nicht mehr viel zu sehen, kein Meer und keine Inseln. Aber wir mussten langsam zur Ruhe kommen und wir suchten verstärkt nach einer Unterkunft.
An einem einladend aussehenden Schild kamen wir dann garantiert vorbei, darauf stand: "Hungry Pelican".

Genial, was so heißt, kann nur gut sein. Und die Pension war es auch, eben sowas von amerikanisch. Uns begrüßten tausende von Lämpchen und Lichtchen, Kitschfiguren überall und das Meeresufer keine 10 Schritt vom Häuschen (Bungalow wollte ich es doch nicht ganz nennen) entfernt. Besonders auffallend waren lustig an der Wand befestigte Armaturen, unser Waschbecken war so schief, dass es uns nicht verwundert hätte, wenn das einlaufende Wasser links über den Beckenrand gleich wieder abgelaufen wäre.
Ein weiterer Versuch, ein I-net Cafe zu finden, scheiterte kläglich. Der Laden war zu!

Ein großer Pavillon im hungrigen Pelikan wurde nach dem frustrierendem Erlebnis sogleich heftig in Beschlag genommen und mit bestellter Pizza Marke "extra klebriger Käse", Chinesischer Päckchenware (extrem lecker), high und low carb in allen Variationen bedeckt. Hat geregelt

Nach einer ruhigen Nacht und einem continental breakfast, das eigentlich die Eichhörnchen besonders schätzten und mit amerikanischen Kaffee, packten wir unsere Sachen und schauten noch mal nach dem Internet-Anschluß, aber was wir zu lesen bekamen, dämpfte unsere Gemüter. Viele lange Gesichter und Kopfschütteln, aber wir wollten ja weiter und so verließen wir das Cafe sichtlich deprimiert.
Auch die Fahrer begannen müde zu werden und mit Ersatz war es wegen Versicherungsdingen und Unerfahrenheit nicht so einfach. Fahren durfte nur, wer eingetragen war, sonst wäre das ganze kein großes Drama gewesen. Aber es ist ja alles gut gegangen....


Montag, der 11. Oktober

Schnappi-Land

Everglades, das Land der Alligatoren. Wir haben uns so richtig darauf gefreut und wir wurden nicht enttäuscht. Als wir ausstiegen, war uns schon so richtig nach Nervenkitzel zumute. Also gleich Karten für eine Airboat-Tour eingeholt. Und da lagen sie, so richtig grün.....GRÜN? Warum grün, Moos angesetzt oder so?

Beim näheren Betrachten lagen die Prä-Handtaschen faul und bewegungslos in einem total mit Algen zugewachsenen Gewässer (wie Millionen andere Gewässer dort) und beim Herauskriechen blieb das Zeug an ihnen haften. Sah lustig aus, zum Lachen war uns auch nur, weil sich die Superzähnchen gut abgesichert hinter den Zäunen aufhielten, sonst wär uns die Farbe beim Fliehen so was von egal gewesen. Es kreiste eine Insekten-Abwehr-Flasche, um den Gott der Moskitos zu beschwichtigen, dabei waren die Viecher wohl selber im Urlaub und die Daheimgebliebenen hielten sich eh schadlos an Jos und Ute.

Nach einer echt beeindruckenden Alligator-Show, fuhren wir also mit einem dieser Bootchen in das Sumpfland, um uns nach etlichen heftigen Drehungen so richtig naß spritzen zu lassen. Manni, der Bootslenker, war unser Held und hätte noch gern ein paar Zusatzdrehungen und -runden einlegen dürfen. Go, Manni, go und Admirals Kamera surrte. Hat das Ding jemals nicht gesurrt? Sogar ich durfte damit ein paar Mal surren.

Nach etlichen Stunden Turnpike (..oh neeeee......schon wieder Toll, Quarters her....), kamen wir um viele Erlebnisse und Eindrücke wieder an unserem Pool an.
Pool!


Dienstag, der 12. Oktober

Hakuna Matata - Animal Kingdom

Wir waren schon länger in keinem Park mehr, das konnten wir so nicht stehen lassen. Also los zu Animal Kingdom. Same procedure as every Park......Turnpike, Giganto-Parkplatz, Giganto-Kasse, Taschenkntrolle und rin ins Vergnügen.
"Wollen wir zuerst zum Baum? Da ist ein Kino drin". Jos sorgt für Verwirrung, aber das ist thumbmäßig gut so und so machen wir das, aslo nix wie hin. Das 3- oder eher 4-D-Kino war einmalig. Da glaubte man sogar, Krabbelkäfer unter seinem Sitz gehabt zu haben.Wir wurden nass, irgendwo ein Käfer in dem Film meinte, etwas auf uns sprühen zu müssen!

Dem Lockruf der Safari konnten wir uns auch nicht entziehen, wären da nicht immer die hölllischen Wartezeiten. Aber auch da gab es Abhilfe, nämlich Fastlane. Hört sich toll an, aber die Technik trieb uns bald das Wasser in die Augen. Keiner der Automaten wollte uns ein Fastlane-Ticket ausgeben - nach kräftigem Fluchen und Treten wurde eine Aufsichtskraft auf uns aufmerksam und eilte uns zu Hilfe, sonst hätten wir für nichts mehr garantiert. Ohne das Ticket hätten wir uns wohl drei Stunden in eine Schlange anstellen müssen, mit dem Ding mussten wir nur zu einer bestimmten Uhrzeit wiederkommen und konnten relativ schnell in die Touri-Fahrzeuge einsteigen. Es ging vorbei an stehenden Elefanten, hüpfenden Gazellen und schlafenden Löwen. Wir beobachteten später das Balzverhalten paarungsbereiter Erdmännchen (massives Gruppenknuddeln) und ihren einzelnen Genossen mit der A-Karte, der Schmiere stehen musste und dicke, frustrierte Berggorillas.

Highlight war die Bahnfahrt zwischen den einzelnen Themenbereichen, sehr prickelnd. Trekker hats besonders gefallen, aber zugeben wird er es dennoch nie
Vom Bähnchenfahren nicht genug bekommen könnend, hat er sogar noch die einzige Achterbahn des Animal Kingdom suchen müssen. Wir haben uns in aller Ruhe einen Umzug angeschaut und Admiral surrte.

Lang lebe der Souveniershop und unseren Pool.

Trekker und die Jungs bliesen zum Angriff auf Jos' Zimmer, Blockademaßnahmen und sogar ein Überfallkommando über den Dachboden, der kläglich zum Erliegen kam, machte den Abend zu einem Skandal. Jos blieb trocken und der Wirbel geordnet.


Mittwoch, der 13. Oktober

Gnadenlos - Halloween Horror Nights

Mir waren die körpereigenen Batterien allmählich leer, ganz im Gegensatz zu JC, Voxel und Sabine. Die ersten beiden sind noch im Park "Island of Adventures" und Sabine im "Magic Kingdom" unterwegs gewesen und ich brauchte mal ne Runde innere und äußere Ruhe, um noch mal in den letzten verbleibenden Tagen aufdrehen zu können.
Für mich eine Runde Pool und die anderen noch eine Runde "Horror Night" Heissa, ich hatte das Haus mal für mich allein. ALLES MEINS!

Weit nach Mitternacht (nach 2 Uhr) rummst es an die Tür zum Pool direkt unter meinem Zimmer und ein paar müde Horrornight-Besucher erhofften Eintritt. Es wurde gewährt.

Zu spät oder zu früh für Pool. Alles ist relativ! Wir waren trotzdem drin.


Donnerstag, der 14. Oktober

The Return of the Body Grill - Cocoa Beach

Wir können es nicht lassen! Kaum sind die Branderfahrungen von Anna Maria Island abgeklungen, wollen wir uns noch einmal auf das Abenteuer Strand einlassen. Nur einen anderen Ozean wollten wir uns dafür aussuchen. Trekker, Ad und JC kneifen und schieben am Pool eine ruhige Kugel, während Jos, Ute, Voxel, Sabine, Goldi und ich am wilden Atlantikstrand ein Kampf gegen die Wellen ausfechten wollen. Ein weiterer Souvernirladen blockierte unseren Weg dorthin und nach einen weiteren Besänftigungskauf (Handtuch mit Micky drauf) haben wir den Strand erreicht. Herrliche Wellen, warmes Wasser, nur der Badestrand hat sich durch die Hurricans um gute 30 m weiter ins Landesinnere werfen lassen. So mancher Garten in Strandnähe kann nun mit jede Menge Sand glänzen.

Auf der Fahrt dorthin haben wir ein Schild entdeckt, auf dem ein Wahlspot für Goldi zum Bürgermeister von Cocoa Beach angepinnt war. GOLDI FOR MAYOR
Sie wird natürlich einstimmig gewählt, aber was Kandidat Mr. Goldi-ng davon hielt, entzog sich unserer Kenntnis. Leider waren wir nicht stimmberechtigt, so ein Ärger.

Vom Strand aus konnte man Cape Canaveral sehen, Erinnerungen keimnten auf. Hach, seufz.....da waren wir doch erst vor kurzem. Der Nachmittag verlief ruhig und ohne größere Brandschäden. Große Schiffe, wohl auf dem Weg nach Bermuda oder sonst wo in der Karibik kreuzten unsere Blicke. Kleine, wie um ihr Leben rennende Vögel erheitern uns. Erste Wetten wurden geschlossen, welcher von denen bekommt als erstes nasse Füße. Die Tierchen rannten immer bis zur Kante des Wassers, pickten in aller Ruhe, um dann bei der nächsten Woge ihre Füßchen ins trockene zu retten. Ein urkomischer Anblick.

Abends begann dann der erste Katzenjammer, das Urlaubsende kam in Sichtweite.
Unsere Zuhausebleiber hatten tatsächlich irgendwo ein Internet-Cafe auftreiben können, jetzt am Ende vom Urlaub. Auf nähere, deprimierende Details waren wir eigentlich nicht mehr so wild. Und auch die Unmengen von Karten hatten ihren langen Weg an die Empfänger erst jetzt antreten können. Postkarten in den USA, ein Abenteuer! Problem Nr. 1, die Briefmarken. JC, unser Held in der Not, fand einen Automaten im Walmart. Gut versteckt und tückisch in der Bedienung. Problem Nr. 2, der Briefkasten. Sieht aus wie ein Mülleimer, könnte ein Mülleimer sein. Aber es mangelte an Postmülleimer. Also doch besser ein Postamt und den fanden wir in Cocoa Beach, Jos und Goldi erledigten dann den Versand.
Aber es sah doch allmählich nach Kofferpacken aus. Voxel, Sabine und Goldi flogen am nächsten Tag schon.
Und jetzt drängte sich etwas unangenehmes ins Bewusstsein, die Souvenierläden waren tödlich für unser Gepäckgewicht. Nur gut, dass wir soviel Gepäck wieder nach Hause nehmen durften, also losgezogen und weitere Taschen und Koffer geholt. Unsere Sachen mussten ja mit nach Hause.

Abends ergaben wir uns restlos dem genialen Buffett "Golden Corral". Essen, soviel man wollte für 10 Dollar. Wir haben uns alle restlos der Völlerei hingegeben. Es passte schon nichts mehr rein, aber Eis oder Kuchen haben irgendwie nicht fehlen dürfen. An diesem Abend konnte man getrost alle Diätwünsche zu Grabe tragen.

Wie immer, Pool!


Freitag, der 15. Oktober

The last day - erste Abschiede

Taschenkauftag. Admiral musste seinen Aragorn in den Koffer schrauben, Trekker seine Männchen. So mancher musste sich auf seinen Koffer setzen, man kennt das ja. Nun war es an uns, das Haus auf Vordermann zu bringen, unsere Con ging zu ende. Alle Fähnchen und Schilder wurden abgehängt, Azati Prime in die Reisetasche verstaut und den Staubsauger Anstand beigebracht.

So manches Loch musste geflickt werden und auch wir standen restlos überfordert vor der Füllmenge unseres Kühlschrankes und des Mülleimers. Dann kam der Abfahrtsmoment unserer Frühheimkehrer. Wir sind alle mit zum Flughafen gefahren und unter Tränen und Wehgeschrei haben wir unsere Thumb-Freunde einen guten Heimflug gewünscht. Viel Knuddel und Winke und ein Teil von uns begann zu fehlen.

Pool! Das war das einzige, was uns noch aufrecht hilet, bevor es uns auch von dannen fegte. Eigentlich wollten wir uns ja früh aufs Ohr legen, was für ein frommer Wunsch. Bei einbrechender Dunkelheit wurde unser Pool zu eine wahren Leucht-Oase an Teelichtern und wir schworen uns bei Kerzenlicht, erst dann zur Ruhe zu gehen, wenn die letzte Kerze erloschen war. Die eine oder andere Kerze versank auf den Grund des Pools (von der schwimmenden Frisbee-Scheibe), die Verräter.

Kurz vor 4 Uhr morgens hat Jos dann doch aufgegeben und die letzte Kerze am Poolrand ausgepustet. Der Urlaub war vorbei!


Samstag, der 16. Oktober

Rolling home - Die Rückkehr nach good old Germany

Wir konnten es nicht fassen, es war vorbei. In aller Frühe und still bewegten wir uns zum letzten Mal auf dem Turnpike Richtung Flughafen Orlando hinauf. Wir wurden am Check-in abgesetzt, da ja beide Autos zurück zum Verleih mussten und wieder opferten sich Jos und Ute, diesmal für die Mission "SUV ade" und kamen auch recht flott wieder zurück zu unserer Truppe zum gemeinschaftlichen Einchecken (..."aber diesmal will ich ans Fenster",....."Nein, ich"..... *schlag*....)

Wir sagten unseren vielen, vielen Taschen Adieu und bewegten uns schleppend zum Flugzeug nach Philadelphia. Noch im Dunkeln hoben wir ab und sagten unseren Abschied auf die Lichter von Orlando unter uns. Schon nach relativ kurzer Flugzeit landeten wir in der nach dem Frischkäse benannten Ort. Tja, 10 Stunden Aufenthalt wollten nun thumbmäßig genutzt sein. Und was meint die Meute? Die Jungs wollen ins Kino, Ute und ich in die Stadt und Jos ins Bett.

War schon eine Nervenkrise wert, eine Fahrkarte in die Innenstadt vom Flughafen aus zu ziehen. Wir haben jeden Schein geknubbelt, geglättet, angeflucht und eine endlose Reise in den Automat und wieder heraus gegönnt. Nichts ging, der Automat konnte nichts bei sich behalten, außer die Fahrkarten. Bis JC den Wechselautomaten entdeckte, der unsere Scheine fachgerecht in Münzen umwandelte. Das hat den Automaten doch überzeugt und wir bekamen unsere Tickets. In Philadelphia haben wir uns zuallererst einen riesengroßen Kaffee bei Stardust gegönnt, schließlich hatten wir noch ne Menge Wartezeit sinnvoll zu füllen.

Da war doch noch eine "Freedom Bell" zu bewundern, fragt sich nur wo. Immer den Menschenmengen hinterher und da war sie, strenger bewacht als ein Staatsgeheimnis. Trekker und mir verging die Freude an einer möglichen Besichtigung, Ute und JC waren da weniger von den vielen Sheriffs und Kontrollen genervt.

Die Jungs sind dann ihren Kinoplänen nachgegangen und wir unseren Shoppingplänen. Ute hat für ihre Family noch jede Menge Zimtgebäck gebunkert und wir zogen, bis die Füße qualmten, durch die Läden. Stunden später spürten wir einen Druck zurück zum Flughafen, um uns dort ein Sushi, wie es besser nicht sein konnte, zu gönnen. Bald stieß auch eine ausgeschlafene Jos zu uns, um uns mit der Info zu versorgen unbedingt ein Knuddelkissen kaufen zu müssen. Knuddel? Jos, das ist thumbmäßig, das wird gekauft. Und fast alle versorgten sich mit den quietschbunten Knubbelbollern.

Während der Wartezeit haben sich die einen oder anderen auch mit Zeitschriften versorgt, Trekker mit einer, die in einer Tüte versteckt wurde. Jos hatte eine mit Truthahn-Rezepten, pünktlich zu Thanksgiving. Chicken für Jos, Chicks für Trekker? Was wäre, wenn andersherum?

So tauschten wir die Zeitschriften unbemerkt mal einfach aus und warteten. Wir warteten seeeeehr lange, Jos bekam schon Ängste, dass Trekker seinen Erwerb erst zuhause auspacken würde. Das ginge doch nicht. Aber dann, dann war es soweit. Wir stellten uns schlafend und lauerten. Ich hab vor lachen in mein Kissen gebissen, aber kein Laut kam vom Geleimten neben mir zu den falschen Hühnern. Erst als er frustriert wieder wegpackte, fragten wir nach, ob die Zeitschrift nach seinem Geschmack gewesen war.
Nein, wir haben nicht verraten, wer den Tausch gemacht hat. Er wäre wohl ab da auf der Flucht vor Trekkers Rache gewesen.

Nun, die restlichen Stunden hieß es dann absitzen und pünktlich zum Sonnenaufgang waren wir über Europa und landeten später in Frankfurt.


Sonntag, der 17. Oktober

Und wieder dieser Jetlag..... - finally Home

Wir sind angekommen, endlich! Der Zoll war nervig, wie üblich und meine Tasche und ich wurden mal wieder besonders gefilzt. Als ob ich wie ein Schmuggler aussehen würde. Die Anderen kamen ungefragt weiter. Waren wir froh, dass unser Gepäck diesmal komplett war.
Und noch eine große Überraschung stand uns bevor: Chritz!
Er stand echt und in Lebensgröße extra für uns am Flughafen, um uns in Empfang zu nehmen. Da gabs einen Extraknuddler für.

Und nun........Abschied. Wir hatten alle noch ein bisschen Weg vor uns und so verteilten wir uns nach langen, ausgiebigen Abschiedsknuddeln und Tschüß-Bis-Bald-Sagen auf unsere Wege nach Hause nach einer wundervollen, ereignisreichen Zeit mit Thumb in Florida.

Danke an Ute für ihr unermüdliches Organisieren der Tickets und Geldes, für ihre ganzen Elan beim Autofahren, was ihr nicht immer leicht fiel. Danke an Jos, die es wahrlich nicht leicht hatte, aber trotzdem ein Sonnenschein unter floridanischer Sonne geblieben ist. Danke an Voxel für seine trockene Art, Humor genau an der Stelle zu platzieren, dass schlechte Laune kein Thema werden wollte. Danke an JC, der uns immer in den unmöglichsten Situationen aus der Klemme half oder das Bad blockierte *g*. Danke an Admiral für das viele Surr und das leckere Essen, dass er uns beschert hat. Danke an Trekker, Pool regelt und Huhn auch. Danke an Goldi, du bist unser Bürgermeister. Danke an Sabine für die neuen Einsichten der Low carb-Ernährung. Danke an Tom, Überraschungsgäste sind die besten Gäste. Danke an Dirk und Co. Für die besten Poolrunden, die es gab. Danke an Ed und Family für die fröhlichen Tage miteinander und die gigantischen Mengen an Essen, die uns überlassen wurde.

Danke euch allen für eine wundervolle Con bzw. Urlaub!

ENDE


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