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Lord of the Rings - Symphony in der Kölnarena

 Köln 26. - 28. Mai 2006 


Bericht von Chritz

Bereits Ende 2005 hieß es, dass die vor langer Zeit bereits von Jack angepriesene Symphony-Vorstellung des Herr der Ringe - Soundtracks am 28.05.06 in die Kölnarena kommen würde - welch besseren Anlass für ein Thumbthing könnte es geben, dachte wir uns, und ich besorgte direkt mal 15 Karten zu einem Stückpreis von 47 Euro (summa summarum 705 € - Unsere Geldkraft ist unglaublich ;). Ein wunderschönes, an Unterhaltung reiches Wochenende sollte folgen…

Zuerst war dieses Treffen als "Nachtreffen" für die Fedcon 15 gedacht, aber dank gewisser Umstände entwickelte es sich von allein zum mehr als würdigen "Ersatztreffen" Numero 2, nachdem wir am Wochenende zuvor in ganz Deutschland verstreut (Bonn, Fulda und Köln) ein bisschen gefeiert hatten.

Der Plan für das Konzert-Wochenende sah auf den ersten Blick recht harmlos aus, aber das war genau das richtige um sich über die neusten Geschehnisse zu unterhalten. Beginnen wir aber mal von vorn:

Freitag - Treffen bei Beate und dann ab zum Azteka - dem Mexikaner in Bergisch Gladbach. Dass die Kombination Thumbler - Cocktails nie etwas schlechtes mit sich bringt, ist ja mittlerweile zur Genüge bekannt. So sollte es auch diesesmal sein, wie die Bilder weiter unter beweisen.
Ach Stichwort Bilder: An diesem Wochenende sind sicherlich so viele Pics entstanden, wie nie zuvor in der Geschichte der Thumbthings, und damit das in diesem Bericht auch zur Geltung kommt, spare ich mir die Worte und lasse eben jene Bilder sprechen. ;)

"Hä? Raff ich net. Is das vielleicht auch 'n Vögelchen?"
Rasi bereits zu Beginn des Treffens mit zwei Falten in der Stirn
- allerhöchste Alarmstufe, gerade für Witzallergiker.


Nach Chicken-Nachos, einer Menge Cocktails, Hefeweizen, den unmöglichsten Konversationen (Flash steckte mir einen angeleckten Finger ins Ohr) und knapp 400 Euro später suchten wir uns ein Taxi zurück zu Beate, wo sich der Abend noch lange nicht im Sande bzw. Bett verlaufen sollte. Dafür sorgte Rebells Batman-Uno, und das nicht zu knapp, so verfielen wir diesem Spiel doch noch bis kurz nach 5.

"Junge, das nennt sich "Stift". Und damit schreib ich dir jetzt
'nen Notruf auf, bevor ich mir das Teil in die Nase steck', echt ey Alter."
Chritz versucht sich an einer Kur für Rasis Stirnfalten,
aber das wegretuschieren mit Kugelschreiber verläuft erfolglos.


Zunächst versuchte Rebell uns die Regeln zu erklären, während ich Admiral beschwichtigte, dass wir heute mal eine Ausnahme machen würden und er sich das "zwei ziehen" bei korrekter Anwendung der Regeln würde sparen können. Und in der Tat waren die Karten +2 und +4 an diesem Abend recht gleichmäßig verteilt. Highlight unterdessen wurde sowieso die neue Lieblingskarte des Abends. "Nee, wenn du die Karte legst musst du Bättmäään sagen. Bättmäääääääään!", rief Rebell in einem Anfall von Hysterie in die Runde, warf seine "Bättmään"-Karte auf den Stapel und weckte somit ganz Bergisch Gladbach. Eine kurze Zeit lang machte ich mir Sorgen um seinen Geisteszustand, aber dann viel mir zum ersten Mal auf, dass diese Karte wahrscheinlich wirklich diesen Namen tragen würde. Sonderlich mögen konnte ich sie dennoch nicht.
Unklarheiten herrschten auch in Sachen "4 ziehen". Darf man auf diese Karte noch mal eine +4 werfen oder nicht? Wurden gewisse Regeln nur manchmal ausgeführt und bei anderen ignoriert oder nicht? "Du machst dir die Regeln doch wie du willst." lautete der lautstarke Vorwurf von Rasi in Richtung Rebell. "Stimmt", dachte ich, "deswegen ist er ja Thumbler." :D

"Gollum? Den seh ich zwar erst am Sonntag, aber in mir drin
war der schon immer!" - Der Versuch, Admirals chronischen Verfolgungswahn
mittels eines Löffels als Ersatz für den einen Ring unter Kontrolle zu bekommen,
führte zur Beinahe-Katastrophe.

Samstag, 27.05.: Nach kurzem und feuchtem Schlaf… ähm.. das feucht bezieht sich natürlich auf das gekippte Fenster, durch dass es kurzerhand reinregnete und damit Dee die Nacht ganz schön verhagelt… öhm, verregnet meine ich natürlich. Wie dem auch sei, bereits um 11 Uhr fand man sich am Frühstückstisch von Beate ein (danke dafür :) und wartete nebenbei auf Jack, der seine Ankunft für Mittag prophezeit hatte. Aufgetaucht und sein Bett bezogen war dieser dann ebenfalls für alle Schandtaten bereit und die versammelte Truppe machte sich mit Bus und S-Bahn auf den Weg nach Köln - Mediapark, um den neu erschienend X-Men III anzuschauen. Dazu kamen noch Nighty und Ensign sowie kurz vor Beginn des Filmes Torsten, der dank seiner BahnCard 100 keine Probleme mit der Anreise hatte (weil es keine verspäteten Züge gibt).

"Hat Quark das Vögelchen vielleicht in der Hand? Vielleicht kommt es zu mir,
wenn ich pfeiffe?" - Rasis verzweifelte Suche nach seinem verlassenen Vogel
führt zu Erheiterung der anwesenden Personen.


"Jos? Dee hier… hör mal, wir haben einen Notfall.
Der Rasi findet das Vögelchen nicht mehr und steckt mit seiner Hysterie die ganzen
Leute an. Du musst uns helfen, der Mond fällt uns sonst auf den Kopf!"


13 Mädels und Jungs schauten sich also das Spektakel an. X-Men III, lang ersehnt und heiß erwartet und nachdem der Abspann lief (den man sich übrigens unbedingt zu Ende anschauen sollte *g*) war wer wohl die erste Person, die den Film kommentierte? Richtiiiig, Beate. "Der Film ist saucooool.", hörte ich nur ein paar Sitze weiter links aus der Richtung, in der sie saß. Auch die allgemeine Resonanz auf den Film war weitesgehend positiv, aber da sollte sich jeder sein eigenes Bild machen.

Verzweiflung macht sich breit. Vielleicht hat sich
das Vögelchen auf den Kopf gestellt und wir finden es deswegen nicht?


"Lutscher! Lass die Hände bei dir." - In vollster
Verzweiflung reagiert Rasi sehr empfindlich auf zufällige Körperkontakte.


Das übliche Chaos brach aus, nachdem wir dem Kinobesuch einen Überfall auf das Farmers folgen lassen wollten. Am Hauptbahnhof konnten wir nicht unterkommen, da kein Platz und so versuchten wir es "einen Farmers weiter", natürlich nicht ohne beim strömenden Regen klitschnass zu werden. Merke: In einer Gruppe von 13 Leuten unbedingt reservieren. Vielleicht auch Samstagabends.

"Vögelchen? Kein Problem. Guckguck!"
- Trekbabys unsensibler Umgang mit Rasis psychischem Problem
sollte keine weitere Folgen haben.


Mit der wieder einmal pünktlichen Bahn (4 Minuten sind keine offizielle Verspätung und wenn es heißt, der Zug hat einen Triebkopfschaden, dann hat NICHT der Lokführer einfach nur verschlafen :D) ging es zurück nach Bergisch Gladbach und kurzentschlossenderweise nicht mehr in eine Bar, sondern direkt zu Beate nach Hause, um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.
Bei ein wenig Bier, Erdbeerlimes und natürlich Bättmään… ich meine UNO, sollte sich auch dieser Abend noch recht lange fortsetzen.

Hier liegt der Batman zwar oben, aber die
originale, für Aufsehen erregende Karte dürfen wir aus
gesundheitlichen Gründen nicht abbilden. Bättmäääään!


Nächster Morgen, es ist Sonntag, der 28.05.2006 - der große Tag. Das imposante, einzigartige und mit großer Freude erwartete Konzert war für 18 Uhr angesetzt. Hobbits, Elben und Zwerge, andersartig kostümierte Fans, Radio und Fernsehen - alle fieberten auf die zweistündige Symphony hin. Jack unterdessen wachte erstmal im Feuchten auf. Wiedermal hatte es durch das Fenster geregnet und nun wusste Jack auch, dass es einen Grund hatte, wenn Dee ihm großzügig eben jenen unvorteilhaften Schlafplatz angeboten hatte. Alles hat seinen Grund…

Wer gewinnt den Ähnlichkeitswettbewerb? Rasi und Chritz
versuchen es mit einer ziemlich asynchronen Hand-auf-Schulter-Aktion
und Zähnezeigen, währens Jos und Jack durch gebührlichen
Abstand und Gesichtsausdruck zu überzeugen wissen.


Rebell und Dee hatten sich schnell auf den Weg gemacht, Jos in Olpe abzuholen, nachdem wir abends zuvor stundenlang darüber diskutierten, welchen Sinn das überhaupt hätte und zu keiner übereinstimmender Meinung gekommen waren. Sie blieben bei ihrem Vorhaben und trafen uns um 15 Uhr in der Kölnarena mit den anderen Auswärtigen. Ensign, Nighty und Torsten folgten und zu guter Letzt konnte ich auch Ute und Andreas die Eintrittskarte überreichen. Thumb vollzählig, das Vorprogramm war bereits in vollen Zügen (pünktlich!!) und das ein oder andere bekannte Gesicht von der Ringcon konnten wir auch ausfindig machen (*grins*). Schnell noch das Gruppenfoto erledigt, Almosen für Jos gespendet und sich für das anstehende Programm eingedeckt, war es um 18 Uhr soweit und das Konzert konnte beginnen. Gigantisch, göttlich und gefühlvoll, wie die Musik zu Herr der Ringe nun mal ist, war es das erwartete sensationelle Erlebnis, welches wir mit 8000 weiteren Zuschauern in der Kölnarena teilten.

"something to remember for a long long time…"

Viel zu schnell kam das Ende des Auftrittes und der Hunger der Thumbler. Auf ins "Henkelmännchen". Im Gegensatz zum Samstag hatten wir reserviert, ja diese Reservierung wurde uns sogar noch bestätigt. Aber Pech gehabt, die Lokalität hatte geschlossen und Jack kam in Erklärungsnot (was macht die Beschwerde? *g*). Beate führte uns somit ersatzhalber zu einem gutbürgerlichen Restaurant in der Nähe des Deutzer Bahnhofs, die sich als mehr als passabel erwies. Dritter Abend, drittes Mal gemütliches Beisammensein und nette Gespräche, wohin man nur schaute. Von der riesigen Anzahl der Bilder gar nicht zu sprechen…

"Bäh, der Cocktail schmeckt nach Vogelsuppe.
Wo kommt der denn bitte her…?"


"Er sieht mich einfach nicht."
Wie kann man diesem schmachtenden Blick eigentlich widerstehen?

Gegen zwölf und damit recht spät war die Aufbruchsstimmung schließlich da - später als bei anderen TTs, an denen der "Hauptact" allerdings auch meist auf den Samstag fällt und der Sonntag nur noch als Tag zum "Abhängen" dient. Ein erfrischendes und vor allen Dingen so teilnehmerreiches Thumbthing wie seit langer Zeit nicht mehr, ging zu Ende und ich saß wieder zu Hause mit dem Gedanken spielend, wielange es wohl bis zu einer Star Trek-Symphony dauern würde…

"Ganz einfach. Du drückst den hier runter, dann den,
dann noch die andern zwei und schwupps, bleibt der in der Mitte stehen.
Und wenn du magst, kannst du das Loch dazu benutzen, um ihn reinzustecken.
Also den Finger auf den Ring mein ich jetzt…"

HAPPY END
"So, I'm only in your head?"
- Letztendlich gibt Rasi nach langer, erfolgloser Suche auf
und versuchte, seinen inneren Frieden schließlich dadurch finden, indem er
sich den Vogel einfach nur vorstellt. Wir wünschen ihm viel Erfolg dabei. :)


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