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Ring*Con 2004 Bonn, 29. - 31. Oktober 2004 Bericht von Chritz Im Vorfeld der RingCon war ich mir gar nicht sicher, ob ich überhaupt hinsollte bzw. ob es sich für einen Typ, der mit Herr der Ringe nicht soo wahnsinnig viel zu tun hat, überhaupt lohnen würde. Ich kann nur allen Danke sagen, die mich letztendlich bequatscht haben, doch hinzugehen – ich hätte nachher zwar nicht diesen elendigen RingCon-Blues gehabt (schlimm schlimm...), aber genauso wenig die Erinnerung an eine unfassbare Convention! Aber fangen wir vorne an. Wie es sich für Thumb gehört, begann die Infiltration bereits am Vorabend der Eröffnung, dem Donnerstag, 28.10. Einige von uns waren sogar schon Dieser Abend war wahrscheinlich nicht nur für mich der schlimmste von allen, zumindest was den Genuss einer bestimmten Droge angeht. Was langsam in der Bar begann, sich auf JC’s Zimmer fortsetzte und sein Ende irgendwo unrühmlich in der Tiefgarage des Maritims bzw. wenn man Erzählungen glauben darf, liegend vor den Toren des Hotels und in dessen Aufzügen nahm – das liebe Leute ist eine Story, die hier nur kurz angerissen werden sollte ;-) Ich kann nur soviel sagen, dass sie erst gegen 3 Uhr in der Nacht zu Ende ging... An jenem Donnerstag wurden 6 Pizzen bestellt! Day 1 – The Fellowship of the Thumbs Kommen wir zur Con an sich. Neben den altbekannten Gästen und Thumb- Für die meisten von uns jedoch begann der Tag mit der Helfereinweisung. Schätzungsweise 80% von Thumb war Nach der Einweisung und Klärung der Dienstzeiten öffnete die Con um 12 Uhr dann ihre Tore und der Andrang war enorm, aber das ist nichts ungewöhnliches. Sehr krass ist allerdings die Anzahl der Besucher, welche weder Kosten noch Mühen gescheut hatten, sich in die dollsten Kostüme zu werfen. Wo auf einer FedCon zwanzig von Hundert Leuten verkleidet sind, sind auf der RingCon 80 Prozent kostümiert. Unglaublich beeindruckend! Bis hin zur Opening Ceremony (19:00 Uhr) meisterte Thumb den Ansturm an Rezeption, Check-In und Hobbitshop relativ mühelos, die Opening selbst dürften sich alle von uns Das alles wurde perfekt im Bild gehalten von unserem Flash, der nach sehr kurzer Überzeugungsarbeit den offiziellen Con-Fotographen mimen durfte. Voller Aufregung und mit Tatendrang nur so gefüllt endeten die meisten Gespräche mit ihm... Verzeihung, mit seiner Kamera an diesem Freitag so ungefähr wie meines, kurz vor der Opening: „Hey Flash, na wie geht’s? Schon viele Bilder gesch...“ – „Hi, ja, sorry, ich hab ne Idee! *wegrenn*“ Und weg war der gute Flash – voll in seinem Element! *gg* So ging der erste Con-Tag relativ schnell vorüber und nach der durchgezechten Nacht dürfte ich nicht der Einzige gewesen sein, der froh war, dass in der Piano Bar an diesem Tage bereits gegen 2 Uhr Sense war und weiterhin nicht so wahnsinnig viel passierte. Aber nach so einem Donnerstag musste man sich wirklich erstmal erholen... An jenem Freitag wurden 13 Pizzen bestellt! Day 2 – The(Forty-)Two Thumbs Wie das auf der Con so üblich ist, war die zweite Nacht mal wieder viel zu kurz, vor allen Dingen für die Frühschicht, welche schon ab 8 Uhr ihren Dienst tun musste. Andere hatten da mehr Glück und durften ausschlafen. Mein persönliches Glück in der diesjährigen Tombola fand immer noch keine Erfüllung, nur konnte ich diesesmal endlich jemand persönlich dafür verantwortlich machen! Nina und Jos waren nämlich die "Glücksfeen". Für einen ausführlichen Das Highlight des Samstages aus Thumb-Sicht war sicherlich die Photosession mit Billy Boyd, auch wenn sehr unglücklicherweise nicht alle Member so spontan, wie das ganze entstanden zu sein schien, rekrutiert werden konnten. Ansonsten ist an dieser Stelle noch einer der drei gigantischen Umzüge erwähnenswert, den Fans im Maritim organisiert hatten. Hierbei handelte es sich um die „Beerdigung Theodens“ (wenn ich das recht mitbekommen habe). Absolut nicht von schlechten Eltern und sehr authentisch dargestellt, ein großes Kompliment. Vielleicht sollten wir auf der nächsten Fedcon Marc, Dirk oder Matthias so rumtragen... *fg* Flash packte mittlerweile der Conblues und da half auch keine Erklärung, was denn ein Blues eigentlich ist und vor allen Dingen, WANN der normalerweise einsetzt, nämlich erst wenn alles vorüber ist. Im Laufe des Tages stießen noch Gina samt Link... ähm Tochter zu uns und etwas später durften wir auch noch Trekbaby begrüßen, die es erfreulicherweise doch noch geschafft hatte zu erscheinen! Samstag – Partytag! Nachdem am gestrigen Abend groß in Zurückhaltung geübt wurde, sollte dieser Abend der übliche unvergessliche Convention-Partyabend werden und das wurde er auch. Egal ob Piano Bar oder Schelmish oder Roompartys im 6.Stock, da dürfte jeder auf seine Kosten gekommen sein. Und eine Stunde geschenkt wurde uns dank Uhrumstellung ja auch noch, so das das Ende vom Lied (im wahrsten Sinne des Wortes) um 5:30 alter Zeit vor geschlossener Bar stattfand. Ich konnte um mich rum nur noch Flash (ha, wie konnte es anders sein und seine Kamera hatte er auch noch dabei), JC und eine immer noch aufgedrehte Antonia entdecken. Unverantwortlicherweise quälten diese drei Personen mich um diese unmenschliche Uhrzeit noch mit diversen Lachkrampfattacken (Antonia zu Flash: „JC ist blutleer“ – JC mit verschränkten Armen 2 Minuten später: „Was hat sie gesagt?“ – ach und Flash, nein der war nicht laut, *grins*), so dass ich am nächsten Tag – pardon eher 4 Stunden später - mit fürchterlichem Bauchmuskelkater aufwachte. An jenem Samstag wurden 3 Pizzen bestellt, von denen ich Kenntnis genommen habe (die landeten nämlich schnurstracks bei den völlig überarbeiteten und alleine gelassenen Conhelfern der Check-In Spätschicht!) Day 3 – The Return of the Thumbs Der dritte Tag kam wie immer viel zu schnell. Flott noch meine Autogramme abgeholt und den Rest des Programms angeschaut (Dienst lag auch irgendwo noch dazwischen, aber gekauft wurde eh nicht mehr viel) wuchs eine deutlich spürbare Anspannung auf dem Congelände, sobald es zeitlich Richtung Closing Ceremony ging. In unbequemer Nachdem die diesjährigen Darsteller und sonstigen Gäste von Marc verabschiedet Jetzt wo ich an das Ende meines Berichtes und an die letzten Zeilen gekommen bin, blicke ich erneut zurück auf ein immer noch unbeschreibliches Wochenende und an dieser Stelle sei ausdrücklich allen Menschen gedankt, die das möglich gemacht haben, von Dirk hin über jeden einzelnen Helfer (waren ein paar wunderbare Bekanntschaften dabei) bis hin zu jedem einzelnen Thumb-Member, der seinen Weg nach Bonn machen konnte. Man könnte meinen, nach 5 Jahren Convention-Erfahrung sollte ich mich schon an all das gewöhnt haben, aber dem ist nicht so. Jeder hat irgendwie beigetragen, dieses Wochenende noch laaaaange in Erinnerung zu behalten und dafür gibt es ein fettes Dankeschön von mir! Chritz - November 2004
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