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Advents-THUMBthing Salzburg 2007

 Salzburg, 07. - 09. Dezember 2007 


Bericht von Lana

Freitag, 07.12.2007

Es begann Alles wie jedes THUMBthing, diesmal war der Treffpunkt nicht irgendein Hotel, nein diesmal trafen sich die meisten THUMBler am DüsseldorferFlughafen, von wo aus TUIfly sie nach Salzburg bringen sollte. Alles war bestens organisiert, Trekbaby hatte die Flugtickets und Jack kam zu spät. Während Quark und Lana auf einer Strecke von 15min mit der Deutschen Bahn 15 Minuten Verspätung hatten und Beate und Admiral an einer S-Bahn Station in den Probelauf des Fliegeralarms geraten waren, ging es auch schon zur Gepäckaufgabe, eingechecked hatte Trekbaby die THUMBler ja schon online am Vortag (wie sollte es auch anders sein, dort sind wir schließlich zu Hause). Doch das Gepäckaufgeben sollte nicht so ganz reibungslos verlaufen… zumindest nicht für die Leute die sind in der falschen Schlange angestellt haben. Denn entgegen eventuell kursierender Gerüchte, können THUMBler lesen, die restlichen Leute des Salzburg-Flugs aber nicht. Und so hatte ein Mann nichts Besseres zu tun, uns und die netten Damen vom Schalter anzumaulen weil wir uns angeblich vorgedrängt hätten. Nicht das wir so was nicht tun würde, nur dieses mal hatten wir es halt wirklich nicht getan.

Aber da uns so etwas ja nicht wirklich interessiert, hat die Gepäckaufgabe auch nicht länger als nötig gedauert und der 6er Trupp, bestehend aus Trekbaby, Beate, Quark, Admiral, Jack und Lana machte sich auf den Weg zum Starbucks, weil eben nix über einen guten Kaffee geht.

Es wurde viel getratscht und gelacht und so verging die Zeit bis zum Abflug recht schnell, Beate nutzte diese gleich um Trekbabys bessere Hälfte davon zu überzeugen, dass die beiden doch Silvester zusammen mit THUMB verbringen sollten und zur Überraschung von Trekbaby stimmte ihr Ehemann auch zu.

Die Sicherheitskontrollen wurden schnell überwunden und in alter Tradition begann der Detektor genau in dem Moment zu piepen, in dem Trekbaby diesen passierte. The same procedure as every flight.

Lanas erster Flug und dann auch noch mit THUMB, eigentlich die Voraussetzungen, den Flieger zum Absturz zu bringen. Doch nichts geschah, es war nur etwas ruckelig, aber ansonsten ganz angenehm. Kaum hatten wir die Flughöhe erreicht bestellten sich Ute und Beate auch schon einen Tomatensaft und trotz der Erklärungsversuche der Beiden, hat der Rest diese Gewohnheit immer noch nicht verstanden.

Keine Stunde später hatten wir auch schon Österreichischen Boden erreicht. Boden ohne Schnee, obwohl wir diesen doch bestellt hatten. Nur die Berge, die sich in unserem Rücken befanden, während wir über das Rollfeld in die Halle liefen, waren in ein zartes weiß getaucht, doch soweit wollten wir eigentlich nicht laufen.

Nachdem wir uns ein Taxi ergattert hatten (Was gar nicht mal so leicht war, sodass wir auch schon am überlegen waren Jack, todesmutig, auf die Fahrbahn zu werfen) machten wir uns auf den Weg zur Jugendherberge, die nachher allerdings eher was von einem Seniorenwohnheim hatte.

Unser Weg führte uns durch die Salzburger Altstadt wo wir etwas irritiert feststellen mussten, dass der Berg Löcher hatten und die Salzburger ihre Denkmäler im Winter unter überdimensionalen Käseglocken aufbewahren. Die Spinnen doch, die Österreicher. *g* Von Lucy würden wir am nächsten Tag auch noch erfahren, dass die Alternative zu der Käseglocke ein Holzschuppen, rund um das Denkmal war.

In der Jugendherberge warteten dann schon Lucy, Jos und Rita auf uns, während Rita und bereits an der Tür in Empfang nahm, bezogen Lucy und Jos unsere Betten, dummerweise kamen wir etwa 10 Minuten zu früh an, da die beiden noch nicht vollends fertig waren und uns dieses unterfangen beenden ließen. Wäre aber auch zu schön gewesen.

Recht schnell machte Lucy sich dann auch schon wieder auf dem Weg, um Gina vom Bahnhof abzuholen, damit war dann auch die Gruppe komplett. Nach dem ersten Knuddlern, der Einrichtung in dem Zimmern und der Aufteilung der Betten machten wir uns schnell wieder auf den Weg. Immerhin wollte Lucy uns ihre Wohnung zeigen, die nach eigener Aussage nicht weit weg von der Jugendherberge war. Naja weit Weg ist ja relativ und wir waren ja noch gut erholt und voller Tatendrang, so sollte uns ein kleiner Spaziergang nicht viel ausmachen, es war ja erst Freitag.

Nach etwa 10 Minuten Fußmarsch hatten wir Lucys Wohnung erreicht. Lucy hatte Getränke und Snacks für uns bereitgestellt und so verbrachten wir dort die nächsten paar Stunden, in denen wir auch die Premiere des Jubi Videos 2007 miterleben durften, bevor wir uns auf den Weg zum Restaurant machten, das auch nur ein paar Minuten weg sein sollten. Schnell sollte den THUMBlern klar werden, dass Lucy eine genauso gute Entfernungseinschätzungsgabe hat, wie Trip mit seinen legendären 5 Minuten, Trip solltest du das jemals lesen, du hast in Lucy eine würdige Vertretung gefunden, was 5 Minuten Märsche angeht. Was 2003 das Kopfsteinpflaster war, waren 2007 die Berge. Und etwa auf halber Strecke kamen die ersten Wünsche nach einem Taxi auf, und doch kämpften wir uns eisern durch.

Das leckere Essen, welches uns erwartete, sollte uns entschädigen und die Österreicher verstehen etwas vom Essen, vor allem von Nachtischen. Pappsatt machten wir uns wieder auf den Rückweg und mussten uns vollgefressen entscheiden ob wir den Rückweg nun wieder zu Fuß oder in einem Taxi zurücklegen. Rita, Trekbaby und Beate entschieden sich für das Taxi, während die anderen 7 einen Verdauungsspaziergang bevorzugten. Überraschenderweise war der Rückweg kürzer als der Hinweg, was wir uns vielleicht auch nur eingebildet hatten.

Kurzes frischmachen auf den eigenen Zimmer und anschließend die obligatorische Roomparty bei Beate, Quark, Admiral und Lana auf dem Zimmer, da diese das einzige Zimmer hatten, das nicht nur ausschließlich aus Stockbetten bestand.


Samstag, 08.12.2007

Unangenehmes Piepen. Ein Wecker. Irgendwas rührt sich im Zimmer und verschwindet im Bad, der Anstoß zu einer Karawane und eines gut durchgeplanten Morgens. 4 Leute auf einem Zimmer, ein Badezimmer und Frühstück nur bis 9 Uhr. Keine Zeit zu verlieren.

Pünktlich wie die Maurer, fanden wir uns dann zum nicht gerade umfangreichen Frühstück ein, bei dem Kaffee konnte man den Tassenboden sehen und die Milch für den heißen Kakao war nur lauwarm, aber hey die Brötchen waren wenigstens gut und wir würden ja in der Stadt was zu essen bekommen.

Nach dem Frühstück wurden die Sieben Sachen zusammen gepackt und wir machten uns auf dem Weg zur nächsten Bushaltestelle um in die Altstadt zu fahren. Kaum in der Stadt angekommen, sahen wir auch schon in einem der ersten Geschäfte etwas was wir haben wollten, ein Foto für das man Kleider aus dem 19. Jahrhundert angezogen bekommt und dann mit einer alten Kameraeinstellung fotografiert wird. DAS wäre doch mal ein Gruppenfoto der besonderen Art, allerdings hatte der Laden noch geschlossen. Naja aber wie heißt es doch so schön? „Ich komme wieder!“ und genau das hatten wir vor.

Weiter ging es gen Stadt und Weihnachtsmarkt, welchen wir mit einer kleinen Führung von Tanja auf Umwegen ansteuerten, bereits zu diesem Zeitpunkt hätten wir feststellen sollen, das Lucy nicht ganz so viel Ahnung hatte, wie wir glaubten. Unserer Fehler, den zumindest einige, kurze Zeit später bereuen würden. Schon von weiten sah man die Festung Hohen Salzburg, in dessen Burghof, laut Lucy, sich auch ein Weihnachtsmarkt befinden sollte, den wir natürlich sehen wollten.

Und nun standen wir vor der Wahl, entweder wir fahren mit der Zahnradbahn, die, so glaubten wir zumindest, 10 EUR für nicht mal 2 Minuten fahrt kosten sollten, oder wir quälen uns den steilen hohen Berg hinauf, zahlen dafür aber nicht.

Da Tanja als Anwohnerin nur 3,50 EUR für die Bahn zahlen musste, Jack, Ute, Gina und Beate bereit waren die 10 EUR zu bezahlen (teilweise auch aus gesundheitlichen Problemen) entschieden diese 5 sich mit der Bahn den Berg zu erklimmen. Die anderen 5 sahen es allerdings nicht ein 10 EUR für 2 Minuten zu bezahlen und zogen den Fußmarsch vor, würde bestimmt nicht so schlimm werden. Immer noch gut gelaunt begannen wir also mit dem Aufstieg, ein steiler Pfad, viele Treppen, doch hey, wir waren gerade dabei 10 EUR zu sparen, die man sicherlich gut in Punsch investieren konnte. Doch zu früh gefreut, die Festung kam immer näher und auch ein kleines Häuschen, welches uns auf die Idee brachte, dass es doch ein toller Standpunkt für ein Getränkestand wäre. Sicherlich war das ein guter Standpunkt für einen Getränkestand, doch ein noch besserer für ein Kassenhäuschen! Für einen Moment kamen wir uns doch recht verarscht vor, dann holte die Realität uns ein. Genau hier, fast an der Spitze angekommen verlangte ein Herr in einem Kassenhäuschen doch 7 EUR Eintritt für die Festung. Mooooooment… hatte Lucy nicht gesagt, dass das Hochlaufen umsonst sei? Und wir wollen die blöde Festung doch gar nicht von innen sehen. Doch danach fragte der Mann nicht und verlangte eisern seine 7 EUR Eintritt, welche wir Zähneknirschend bezahlten. Die letzten Meter des Aufstiegs nutzten wir dann dazu, uns zu überlegen wie wir Lucy langsam und qualvoll töten konnten, um möglichst viel für unsere 7 EUR zu erhalten.

Durchgefroren, durchgeschwitzt kamen wir oben auf der Festung an und fanden die Bahnfahrer aber nicht, nach kurzer Suche stellten wir fest, dass wir eine Treppe hinuntergehen mussten um vom Hof zur Bahnstation zu kommen. Treppen runter gehen, Leute einsammeln Treppen wieder Raufsteigen um den Weihnachtsmarkt zu suchen? Neeeeee viel zu anstrengend, also anrufen und die anderen kommen lassen.

Einige Minuten später war die Gruppe dann wieder komplett und nur Lucys schuldbewusster Blick rettete sie davor, den Berg hinunter geschmissen zu werden, und die Aussicht auf einen Glühwein.

Da wir alle nun den Eintritt für die Festung bezahlt hatten, beschlossen wir kurzerhand uns diese dann auch noch anzuschauen, wenn wir schon mal hier oben waren. Die Festung hatte sehr viel von einem Museum und war nicht wirklich spannend, nachdem wir uns alles kurz angeschaut hatten, hörten wir den Punsch schon nach uns rufen und außerdem war auch schon Mittagszeit.

Nach einem Punschstopp auf dem kleinen Weihnachtsmarkt, auf dem Jos auch einen total niedlichen Elch gekauft hat, profitierten wir wenigstens etwas von unserem qualvollen Aufstieg. Hatten wir doch am Ende des Rosspfades die „Burg-Schenke“ gesehen. Ein kleines, nettes Lokal was wir kurzerhand für unser Mittagessen auswählten. Da wir uns wieder getrennt hatten, eroberten wir schon mal einen Tisch für 10 in dem kleinen, überfüllten Lokal und lotsten die anderen 5 anschließend zu uns. Das Essen war gut und trotz Standort auf einem Berg bezahlbar.

Gestärkt machten wir uns für den Abstieg bereit. Diesmal aber alle mit der Bahn. Kaum hatten wir den Fuß des Bergs erreicht und die Bahnstation verlassen sahen wir etwas, was doch wieder unser Interesse weckte. Noch so ein Studio in dem man diese tollen, alten Fotos machen konnte. Doch die Schlange war lang und wir wollten ja eigentlich zu dem in der Getreidegasse, welche wir nun wieder ansteuern wollten, schon allein aus dem Grund, weil sich dort in der Nähe, der Schatz befinden sollte. Ein Laden in dem es die Besten Mozartkugeln Salzburgs geben sollten, und Lucy hatte sich diesmal nicht geirrt.

Nach dem Schokoladeneinkauf entschlossen wir uns nun endlich dazu, das heiß begehrte Foto zu machen, allerdings überlegten sich die ersten schon abzuspringen und das Ambiente in dem kleinen Fotoshop überzeugte auch die Willigen unter uns nicht wirklich, allein schon, weil man sich zum umziehen hinter einen Vorhang in einem Schaufenster zurück ziehen musste. Irgendwie nicht das was wir wollten. Also entschlossen wir uns dazu, uns den Laden am Fuße der Festung noch einmal anzuschauen, welcher aber bei unserem nächsten Besuch viel zu voll war. Wir hofften darauf, dass es Sonntag leerer sein würde.

Nun sollte es endlich auf zum Weihnachtsmarkt gehen. Wir trennten uns und verabredeten uns für 16 Uhr wieder an einer großen, goldenen Kugel. Der Weihnachtsmarkt war total überfüllt und brachte uns auf die Theorie, dass auf einen Österreicher, 3 Deutsche und 30 Italiener kamen, wobei letztere uns recht schnell auf die Nerven gingen.

Pünktlich um 16 Uhr fanden wir uns an der großen, goldenen Kugel ein und erfuhren von Jack und Admiral, dass sich die Schlange vor dem Fotoladen aufgelöst hatte und dort nun keine Leute mehr warteten. Kurzer Hand entschlossen wir dann, den Rückweg zu verschieben und erst diesen aufzusuchen. Und wir sollten es nicht bereuen. Während wir noch die Fotos an den Wänden begutachteten, legten sich auch die letzten Zweifel bei denen die Abspringen wollten.

Schnell war eine kleine, quirlige Frau bei uns, um uns zur Seite zu stehen. Zuerst sollte Admiral einen Zeitsprung machen, Seine Jacke wurde durch eine Generalsuniform ausgetauscht, dazu die passenden Handschuhe und der passende Hut, fertig war der erste Zeitsprung. Anschließend wurden Trekbaby, jos, Gina und Lana hinter einen Vorhang geführt und die nette Frau bat sie darum das Oberteil auszuziehen, kaum war der Pulli weg, hatte die Frau einem auch schon einen gigantischen Reifrock um die Taille geschnallt nur um 2 Sekunden später mit einem Kleid aufzutauchen und einem einen Hut auf den Kopf zu setzen und die passenden Handschuhe in die Hand zu drücken, sie brauchte nur 2 Minuten um jeden von uns in die Vergangenheit zu schicken und es war toll. Die Kleider waren unglaublich und standen uns überraschenderweise sehr gut, so gut, dass wir diese eigentlich gar nicht mehr ausziehen wollten. Wir bekamen noch einige Accessoires in die Hand gedrückt, wurden passend hingestellt und die Frau machte Traumhafte Fotos von uns. Doch genau so schnell wie sie uns auf diese Zeitreise geschickt hatte, nahm sie uns die Kleider auch schon wieder weg und wir mussten unsere normalen, gewöhnlichen Kleidungsstücke wieder anziehen.

Während die erste Gruppe noch die Fotoauswahl traf und sich dazu entschloss, dass jeder so ein Bild mit nach Hause nehmen wollte, machte sich die Frau auch schon über die 2. Gruppe her. Quark und Jack wurden zu richtigen Gentlemans, während Rita, Beate und Lucy hinter den Vorhang geführt wurden. Auch hier wollte man sich nur schweren Herzens von den traumhaften Kleidern trennen, doch die nächsten Gruppen warteten schon. Noch während die zweite Gruppe sich für ihre Fotos entschieden, entschieden wir uns dazu, Karneval 2008 bei Beate zu verbringen und uns genau solche Kleider zu beschaffen. Völlig egal woher.

Überglücklich machten wir uns nun auf den Rückweg. Zuerst in die Jugendherberge um uns anschließend von Lucy in ihre Wohnung Shuttlen zu lassen. Denn Laufen wollte nun keiner mehr. Schon das Wort allein war ausreichend um ein gemaule vom Feinsten auszulösen.

In der Wohnung von Lucy angekommen, wurden wir mit einem tollen selbst gemachten Eintopf, Kaffee, Tee, Bier, Keksen und Schokolade verwöhnt. Doch dann fing die Geldschieberei an. „du bekommst noch 5 EUR von mir“ „ach ja und du noch 1,80 EUR für den Bus“ „Wobei mir gerade einfällt, ich kann ja schon mal die Karte für Silvester bezahlen, dann muss ich das nicht überweisen“ „kann jemand 50 EUR klein machen?“ „kann jemand nen 10er wechseln?“ „Wer bekommt noch Geld von mir“ das Resultat aus dem Ganzen war wohl, dass jeder Mal jeden Schein in der Hand hatte und Jack, der Eingangs nur freundlicherweise den 50 EUR Schein klein machen wollte, mit 85 EUR und ein paar Zerquetschten den Abend beendete. Wie genau er das gemacht hatte, konnte er hinterher selbst nicht mehr sagen.

Es wurde gelacht, gegessen, darüber diskutiert ob Mario Girotti aka Terence Hill in Winnetou II eine weiße oder eine blaue Hose mit gelben Streifen getragen hatte. Lucy war überzeugt davon, dass die Hose weiß war, Jack war da anderer Meinung, nach dem dies schon den halben Abend diskutiert wurde, entschloss man sich dazu das Orakel Google in Zusammenarbeit mit Youtube zur Hilfe zu ziehen. Und für Leute die dies interessiert, Lucy hatte recht, auch wenn hier wieder die Meinungen auseinander gingen, ob die Hose nicht vielleicht doch hellgrau war. Langsam machte sich dann doch die Müdigkeit breit und Lucy brachte die erste Fuhre THUMBler, bestehend aus Trekbaby, Rita und Beate zurück zur Jugendherberge, das Problem an der Sache war nur, das Fuhre 2 und 3 noch nicht wirklich Lust hatten sich aufzuraffen und zurück zur Herberge zu fahren. Also entschlossen wir uns dazu, noch eine Weile in Lucys Heim zu verweilen.

Irgendwas, ich weiß nicht mehr was es war, brachte Lucy dazu die Special Edition in der Steelbox von Sounds of Music aus dem Schrank zu holen, welche Jack sich anfangs noch ausleihen wollte. Was sich jedoch sehr schnell änderte nachdem wir die DVD einlegten, Leuten in viel zu hohen Tonlagen, viel zu grausame Lieder singen hörten.

Während Lucy noch verzweifelt versuchte, die Sounds of Music DVD zu verschenken, machte sich nun auch bei dem Rest die Müdigkeit breit. Allerdings konnten wir uns nicht so ganz entscheiden wie wir nun Auto beladen sollten, dass es halbwegs mit dem Zimmern aufging. Nach kurzer Diskussion beschloss irgendwer, Quark fährt, Lucy, Ad und Jack quetschen sich auf die Rückbank und jos und Lana stapeln sich auf dem Beifahrersitz. Verrückte, THUMBwürdige Idee. Nicht gerade verkehrssicher, aber es waren ja nur ein paar Meter und es war mitten in der Nacht.

Doch sonderlich weit kamen wir nicht als sich schon die ersten Probleme auftaten (die Problematik wie jos und Lana sich anschnallen sollten, da ja sonst das Auto motzt, mal ganz ausgenommen) Quark fand den Rückwärtsgang nicht und mit jedem neuen Versuch kamen sich Lucys Motorhaube und die Mauer immer Näher. So nah dass wir einstimmig beschlossen, Lucy soll doch lieber fahren, die weiß wenigstens wo ihr Rückwärtsgang ist. Also mussten sich die Männer auf die Rückbank quetschen währen Jos so langsam unter Lanas Gewicht das Bein abstarb. Doch ohne großartige Verluste erreichten wir schließlich die Jugendherberge. Wo uns eine Beate im Halbschlaf empfing und sich gleich erkundigte wo zur Hölle wir denn so lange waren.

Innerhalb weniger Minuten waren wir dann auch alle bettfertig und krochen in dieses, da der Wecker am nächsten Morgen wieder viel zu früh losgehen würde.


Sonntag, 09.12.2007

Wieder der Wecker, doch nichts rührt sich, dass jemand irgendwann im Bad verschwunden sein muss, bemerkt der Rest erst, als die Dusche ertönt. Müde! Während nach und nach die THUMBler im Bad verschwinden, macht sich der Rest daran schon mal die Sachen im Koffer verschwinden zu lassen, denn wir erinnern uns, es gibt nur bis 9 Uhr Frühstück und um 10 setzt uns die Herberge vor die Tür.

Nach dem Frühstück, in dem kleine, ständig herum rennende Kinder die Nerven von unseren Kinder-„Freunden“ sehr strapazierten, Lana überlegt hat dem Kind ein Bein zu stellen, das aber von Ad mit den Worten „Wir stellen dem Kind kein Bein, das soll es gefälligst selbst mitbringen“ verboten bekommt, machen wir uns wieder auf den Weg um unsere Zimmer endgültig zu räumen. Doch weit kommen wir nicht. Kaum haben Lana und Ad den Treppenabsatz erreicht hört man etwas auf den Boden klatschen, dann einen Moment Stille, dann das heulen eines Kindes. Jack der noch unten auf der Treppe steht blickt auf dieses Kind, blick dann auf die THUMBler, die die Treppe schon erklommen hatte und sein Blick sagt eigentlich nur „ich wars nicht“ dann schallendes Gelächter und eine Lana die sich schnell in den Flur verdrück, bevor die Mutter des heulenden, nervenden Kindes auftaucht und sie noch anmault warum sie denn das heulende Kind, welches sich ja offensichtlich bei den Sturz von der Treppe weh getan hat, auch noch auslacht. Strafe muss halt sein, wer beim Frühstück nervt, fällt hat Treppen hinunter.

Die Räumung der Zimmer ging dann recht schnell und das auschecken noch schneller. Unser Gepäck wurde in Lucys Auto gepackt, mit dem diese und Jack es zu Lucys Wohnung transportierten, wo es bis zum Abend (bei jos bis zum nächsten Morgen) verbleiben sollte. Da Rita die Erste sein würde, die uns verlassen sollte, und Gina nur zwei Stunden später folgen würde, verblieb deren Gepäck im Auto und nicht viel später würde Lucy, Rita auch zum Bahnhof bringen und dorthin Ginas Gepäck mitnehmen.

Nachdem wir Rita dann verabschiedet hatten und uns von den bequemen Sesseln in der Jugendherberge trennen konnten machten wir uns wieder auf den Weg in die Stadt. Trekbaby wollte noch einmal über den Weihnachtsmarkt, während der Rest die Couch des Demels bevorzugten. Hier bestätigte sich dann auch die Vermutung, dass Österreich eigentlich nur aus Schokolade besteht, denn die Schokoladentorten sind zum Morden gut!

Nachdem auch Trekbaby wieder zu uns gestoßen war, musste sich Gina auch schon verabschieden. Wir bezahlten schnell unsere Rechnung bei den niedlichen, schwulen Kellner und machten uns dann auf den Weg ein Taxi für Gina zu ergattern, was gar nicht mal so einfach war, da wir nicht die einzigen waren, die auf ein Taxi warteten. Doch auch das sollte uns schließlich gelingen. Gina war sicher in einem Taxi verfrachtet und auf dem Weg zum Bahnhof und der Rest entschied sich dazu, dass es nach der Torte nun Zeit für das Mittagessen wäre. Beate hatte einen Chinesen vorgeschlagen und da es keine Einwände gab machten wir uns auf der Suche nach einem. Nach ein paar Minuten Fußmarsch durch die Altstadt fanden wir auch einen Chinesen der ein Buffet anbot.

Dem Essen folgte eine letzte Sighseeing Tour, als wären wir nicht genug gelaufen an diesem Wochenende, aber wir hatten ja schließlich Mozarts Wohnhaus noch nicht gesehen. Auf die Frage wie lang Mozart denn dort gelebt hatte, tauchte ein riesen Fragezeichen über Lucys Kopf auf und jos entschied sich dazu lieber nicht weiter nachzuhaken und sich die Information aus dem nächsten Reiseführer zu fischen (es waren btw. 14. Jahre, wobei das Haus nach einem Brand wieder neu aufgebaut wurde).

Den Abend selbst wollten wir dann bei Lucy zu Hause ausklingen lassen, wo uns wieder leckerer Tee, Kaffee und die restlichen Kekse vom Vortag serviert wurden.

Als es dann Zeit wurde, brachten Lucy und jos, welche noch bis zum nächsten Morgen bei Lucy bleiben würde, die TUIfly Kunden zur Straße runter wo eigentlich unser Großraumtaxi auf uns warten sollte, es aber nicht tat. Als es dann nach weiteren 5 Minuten nicht auftauchte, zogen wir es dann doch lieber vor, uns ein neues Taxi zu bestellen, wobei aus dem Großraum dann zwei kleine wurden, da wir auf das große zu lange hätten warten müssen. Diese Taxen kamen dann auch recht schnell und wir mussten uns schweren Herzens von Lucy und jos verabschieden, die sich dann aber noch einen schönen letzten Abend machten während die anderen 6 sich auf den Weg zum Flughafen machten.

Das einchecken ging recht schnell und nach einem kurzen Shoppingtrip im Duty Free war auch schon Boardingtime. Die Plätze auf dem Rückflug kamen uns irgendwie bekannt vor.

Der Rückflug war nicht ganz so angenehm wie der Hinflug und etwas turbulent, der Stewart hatte keinen Tomatensaft mehr aber dafür einen gratis Kaffeenachschlag für Jack. Auf den holprigen Flug, der recht ruhig verlief, da wir doch alle sehr müde waren, folgte eine noch holprigere Landung, welche Lana mit den Worten quittierte, dass sie das genauso hinbekommen hätte und Trekbaby den Kommentar entlockte, dass dies bestimmt der Azubi im 1. Lehrjahr gewesen war.

Kaum in Düsseldorf gelandet nahmen wir auch schon unser Gepäck in Empfang, dann sollten sich unsere Wege trennen. Denn in der Flughafenhalle warteten auch schon die ersten Angehörigen die uns einzeln abholen sollten. Schweren Herzens verabschiedeten wir uns voneinander und traten getrennt den Heimweg an.

Ein tolles, anstrengendes, aber einmaliges THUMBthing fand so ein Ende. Leider hatten wir keinen Schnee, aber umso mehr Schokolade und Spaß. Und das nächste Mal wenn wir nach Salzburg kommen, nehmen wir einen Reiseführer mit, damit Lucy nicht ganz so unwissend dastehen muss.


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