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Das Süden TT - oder auch "Der wilde Westen"

 Obersulm 16. - 18. Juni 2005 


Ein Teil-Bericht von Rasi


Donnerstag, 15. Juni 2006

Bereits am Donnerstag begann für mich das wohl sonnigste und lustigste TT der letzten Monate. Um 1500 verließ ich die heimischen Gefilde und fuhr in Richtung Bonn in nur 2h und 40 min., meine persönliche Bestzeit. :D Dies hatte ich wohl der WM zu verdanken, denn sämtliche Baustellen waren für diese Zeit verschwunden. Soviel zur Wichtigkeit dieser Hindernisse. Grml
Am Maritim angekommen, erwartete mich schon eine überglückliche Dee, die mir voller Freude erzählte, dass sie den Freitag kurzfristig frei bekommen hatte. Chritz hatte sich anhand dieser Information ebenfalls dafür entschieden, dass ein paar Tage im Süden besser für seine Gesundheit wären und so nahm schon mal die erste spontane Planänderung ihren Lauf. ;)

Am Abend entschlossen Dee und ich dann schon mal Admiral abzuholen, damit am Freitag alles schneller gehen würde. Er war sofort einverstanden und wir versprachen gegen halb zehn bei ihm zu sein. Vorher wollten wir nur eine Kleinigkeit essen. Also ging es schnell zum Chinaschiff.
Zugegeben man ließ sich etwas Zeit und schaute nicht auf die Uhr, schließlich hatte das lange Wochenende erst begonnen. Wir aßen also in Ruhe auf und nach einem kurzen Toilettenbesuch Dees wollten wir auch aufbrechen, als uns jedoch das Schiff zuvor kam.
Gerade fertig, bemerkten wir wie sich der Steg immer weiter von uns zu entfernen schien. Die Rheinüberfahrt hatte begonnen und wir waren gefangen an Bord.

Nach einer Stunde legte das Schiff wieder an gewohnter Stelle an und wir gaben sofort Chritz und Admiral Bescheid, die Anstelle von Mitleid und Verständnis nur Gelächter und Kommentare über unseren geistigen Zustand übrig hatten. :P

Es dauerte weitere 2 Stunden bis wir schließlich mit einem kleinen Bogen über Köln (zur 7 ), mit Admiral in Bonn ankamen und auch bald die Nähe zum Bett suchten.


Freitag, 16. Juni 2006

Am nächsten Morgen überschlugen sich die Planänderungen. Eine kleine SMS von Dee an Jos hatte sämtliche Sitzplatzeinteilungen verändert. Denn durch die plötzliche Entscheidung von jc doch am TT teilzunehmen, planten wir auch gleich noch Beate mit ein, die auch nicht lange zögerte und sofort alles stehen und liegen ließ.
Nun konnte es losgehen! Alle Autos waren voll und auf direktem Weg in den Süden unterwegs.

Gina und ihre Töchter erwarteten uns zusammen mit Ens und Nighty schon mit offenen Armen und auch das jos-Mobil trudelte bald ein.
Das SüdenTT hatte offiziell begonnen und das große Begrüßungsknuddeln war angesagt.

Nach ein paar kalten Getränken und dem Zuweisen der Schlafplätze, hielt es die Thumbler nicht mehr und sie suchten sich das örtliche Gewässer, um wie es ihrer Art entspricht in der Nähe davon ein Feuer zu machen und sich an den mitgebrachten Vorräten zu laben.

Es war mal wieder Ensign zu verdanken, der mit seinem kleinen Lieferwagen zur Stelle war und das Gröbste an den See lieferte. Nur ein paar Kleinigkeiten wurden persönlich mitgenommen, wie z. B. eine Schale Schokopudding (ääääh …mousse), welche Dee wie eine Löwin beschützte. Doch auch durch die Anderen hatte die dunkelbraune Masse einen großen Aufmerksamkeitsfaktor und kaum einer ließ sie längere Zeit aus den Augen. *g*
Es wurde ein wirklich schöner Abend und neben der großen Auswahl an Getränken und Fressalien, gab es viel zu erzählen. Doch mitten in dieser illustren Runde und während Admiral, jc und meine Wenigkeit noch mit der Fleischverteilung beschäftigt waren, verstummte ein Teil fast komplett.
Und das sich in dieser Ecke zufällig Ginas Schale Mousse au Chocolate befand, sollte kein Zufall sein. Jos und Beate waren gerade dabei die dunkle Masse untereinander aufzuteilen, als plötzlich aus jeglicher Himmelsrichtung Schälchen und Teller geschossen kamen. Die Schlacht um den Pudding (ääääh …das Mousse) hatte begonnen.

Bald sollte jegliche Existenz und mühevolle Arbeit Ginas nur noch eine düstere Legende der Vergangenheit sein und Dees Aufmerksamkeit schien nun auch wieder den schokosüchtigen Thumblern zu gelten, die fürs erste befriedigt schienen.
Nun war der Alkohol dran, ein nicht weniger geschätzter Bestandteil eines netten THUMB-Abends. Wie immer wurde er großzügig verteilt. So großzügig, dass selbst einige Clubjacken in den Genuss kamen.

Die Dunkelheit hatte sich wie ein Schleier um das Lager gelegt und die Ersten begannen bereits damit die gröbsten Spuren zu beseitigen, als plötzlich zwei grelle Lichter sich mit knurrendem Geräusch dem Platz näherten.
Nichts hätte uns trotzen können und auch die nun auftauchenden Parkwächter sahen dank Ginas schneller Reaktion schnell ein, dass sie unterlegen waren und fuhren ohne viele Worte weiter.

Schnelles und koordiniertes Verhalten der Thumb-Meute sorgte wie so oft für einen sauberen Abgang und ein wieder vollbeladenes Auto.
Wieder am Haus angekommen, fielen den Ersten schon die Äuglein zu und nur ein kläglicher Rest harrte noch ein Weilchen auf der Terrasse aus, bevor auch ihnen der Schlaf einholte.



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