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Thumb 2004 – Jahresrückblick

 

So schnell ging das. Ich habe noch in meinem Leben ein Jahr hinter mich gelegt, dass so kurzweilig und so schnell rum war wie dieses. Und irgendwie fühle ich mich dazu genötigt, noch mal schriftlich festzuhalten, warum dem so war, so here we go. Wenn ich anfang des Jahres auch nur eine Ahnung gehabt hätte, wie oft wir alle uns trotz unserer irrsinnigen Entfernungen sehen können, welche Orte dieses Landes (sogar dieser Erdkugel!) von uns aufgesucht werden, dann hätte sicher nicht nur ich den Kopf geschüttelt. Und da ich so ein ausgeprägtes melancholisches Element in mir drin habe (verjagen nützt nichts, das holt mich immer wieder ein ;), werfe ich jetzt am Ende des Jahres noch mal einen Blick zurück auf das Thumb-Jahr 2004 - so wie das im Fernsehen auch immer gemacht wird...

 

Aber beginnen wir von vorn:

So wie sich das gehört, fanden sich am Silvesterabend 2003 (jaaa, in diesem Jahr gabs uns auch schon ;) die NRW-Thumbler im State Side ein, um den ersten gemeinsamen Jahreswechsel zu verbringen, während wenige andere auf der Trewa in Miltenberg zugegen waren.

Nach der FedCon 2003, unserem legendären Treffen in Neustadt und unzähligen Mini-Thumbthings überall in der Republik war man also schon bereit, zusammen ins neue Jahr zu gehen, und das obwohl wir uns erst ein halbes Jahr lang kannten – Krass! *g*

 

 

Das erste Groß-Event im Jahre 2004 stand natürlich auch schon auf der Planung, und zwar lag es nahe, die Eröffnung des Space Centers in Bremen mit einem Thumbthing zu verbinden. Also nichts wie hin, ETAP-Hotel gebucht (danke Guido) und auf nach Bremen gemacht (13. – 15. Februar). Ich weiß noch genau, wie wir am ersten Abend über diese erbärmliches „Gasthaus“ (Bar kann man das kaum nennen) und deren Bedienung lästern mussten und um wie viel besser der zweite Abend im „Bremer State Side“ dann verlief. Der Park an sich war ja bekanntlich nicht so pralle und da hatte Tom schon ganz recht: „Könnte sein, dass der zumacht, nachdem wir da waren.“ – auch wenn er das zunächst anders gemeint haben dürfte ;-)

 

 

Die Anfangszeit des Jahres wurde dann eher den Mini-TTs gewidmet (ensign, Beate&Flash und Hamburg), das größte Ein-Tages-TT gabs allerdings am 21.02.2004, einem Samstagabend, den wir zusammen mit Marc im State Side verbrachten (welcher Teufel hat uns da geritten? Karneval in der Altstadt verbringen, obwohl wir mit Karneval gar nix zu tun haben wollten? ;-) Es erinnert sich bestimmt noch jeder an Marcs T-Shirts – die Floridaplanung war noch in vollem Gange und sicher auch an diverse Saufgelagen, die allerdings etwas unschön endeten... na ja „Einzelfall“ dachten wir zu dem Zeitpunkt noch.

 

Weiter geht’s! 26. bis 28. März. - Aus einem Mini-Thumbthing wurde ein Thumbthing, an das sich bei meiner Recherche für diesen Bericht niemand mehr erinnern konnte. Also scheint nichts erwähnenswertes passiert zu sein. Um so komischer, dass sich diese Tatsache ein halbes Jahr später wiederholen sollte! Der Demenz-Doktor wurde jedenfalls schon informiert und so nahmen wir das TT bei Tom in Stuttgart in die Liste unserer größeren Events mit auf. Auch wenn bekanntlich ja gar nix passiert war...

 

Nachdem das Jahr also bis einschließlich April nach der reinen Anzahl unserer Treffen etwas „schleppend“ ins Rollen zu schienen kam (dem war aber empfindungsmäßig sicher nicht so, jedenfalls kam es mir nicht so vor) und wir ein geplantes April-TT in Bochum dann absagen mussten, stand das Ereignis vor der Tür, welches uns im Ursprung zusammenbrachte - Die FedCon XII in Bonn, 21. – 23. Mai 2004.

 

 

Monatelang im Voraus hatten wir unsere Conspiele (TV Tunes), die Zimmeraufteilung, den Samstagabend und natürlich unsere legendäre Cocktailparty geplant und es war einfach genial mitanzusehen, was wir aus diesem Wochenende gemacht haben! Besser als das wird es nicht und die Tatsache, dass für die nächste Con sogar noch MEHR Aktivitäten vorgeschlagen wurden, lässt erahnen, dass auch im nächsten Jahr keiner von uns die Fedcon und Ringcon verpassen sollte...

 

 

Was war noch auf der Fedcon? Ich schätze, jeder von euch erinnert sich an Ed Wassers T-Shirt-Auftritt auf der Opening, an die zwei Klingonen, die Tom zur Ehrenmitgliedschaft bequatschte, an die endlose Cocktailparty Freitags, die uns diesen außerordentlichen Ärger wegen unserer C&A-Anzüge (!) im OSTFC-Forum einbrachte (wir hatten ja das Gruppenfoto versaut), an einen dem Rap verfallenem Anthony Montgomery auf der Party Samstags, an die unzählige Schar von Gaststars, die im Maritim wiedermal Einzug hielten und natürlich an einen nicht in Worte zu fassenden Blues, nachdem es spätestens Montag hieß, Abschied voneinander zu nehmen...

 

 

Weiter im Text.. ääh im Jahresrückblick. Nachdem wir uns kurze Zeit später Anfang Juni in Düsseldorf trafen (das ganze war ja eigentlich als „Krankenbesuch“ für Trekbaby geplant), ein weiteres Mini-TT bei Beate und Flash absolviert wurde (Ritas arme Kleider...) und unsere Sommer-Trewa-Gänger aus Prackenbach zurückkehrten, war es am 30. Juli Zeit für unseren ersten Geburtstag.

 

 

 

Was am Freitagabend relativ unschön begann (2 gone - das muss an dieser Stelle nicht weiter erläutert werden), wurde am Samstag zu einem der schönsten Treffen, die wir bisher erlebt haben. Unsere ehrwürdige Huldigung der Säule, Trekkers Klappstuhl, unser megageniales Gruppenfoto unter der Brücke, Toms Mörder-Spiel und der Tequila am Abend mit anschließendem Tankstellensuchspiel (wir erinnern uns... ;-) sind nur einige Dinge, die hier erwähnt werden sollten. Fest steht, dass der Samstag am Rheinufer so harmonisch ablief, wie man es sich nur vorstellen kann und ich darauf wette, dass sich von euch jeder jetzt schon auf die Wiederholung dieses Events im Sommer 2005 freut.

 

 

Unser Jubiläum verging also wie im Fluge und da die monatelange Warterei auf das nächste Thumbthing immer so quälend ist, lud Tom Mitte August direkt zum nächsten gemütlichen Beisammensein ein (ich habe den Geist des Caipirinhas aber immer noch nicht gefunden *grummel*) und so trafen wir uns zu einem weiteren urgemütlichen Mini-TT bei Tom in Stuttgart.

 

 

Im September ging es ab in den Süden. Die Wahl des Vergnügungsparks für 2004 fiel mehr oder weniger eindeutig auf den Europapark in Rust aus und das war mit Sicherheit die beste Wahl, denn dieser Park dürfte eindeutig der beste in der näheren Umgebung (ääh, also damit meine ich Deutschland) sein. Aber nicht nur wegen der Silverstar und den Attraktionen des Parks war auch dieses Treffen ein voller Erfolg - ich brauche nur an die Nacht auf Sonntag zu erinnern, in der Flash den Tom am liebsten im Namen Greenpeace' ins Meer zurückgeschubst, sich in Melkfett gebadet und Rattenzähne aufgezogen hätte... Wir mögen indiskret sein, sicherlich, aber in jener Nacht folgte Pointe auf Pointe und auf wessen Kosten das ganze ging, war irgendwie jedem egal... *sfg*

 

 

1. Oktober 2004 - Frankfurt Flughafen: Der Tag war endlich gekommen. Die Vorfreude, welche sich schon das ganze Jahr über bei unseren Florida-Urlaubern bemerkbar gemacht hatte, sollte endlich in die Realität umgesetzt werden.

 

 

Ich bin zwar nicht dabei gewesen (und das tut mehr weh als es ausgesehen hat, ich glaube da spreche ich für alle Zuhausegebliebenen - Wir hingen zumindest voll durch während eurer Abwesenheit ;-), aber es ist absolut nicht schwer sich vorzustellen, WIE genial dieser Urlaub gewesen sein muss und Ginas Bericht zufolge kann man kaum mehr Spaß miteinander haben, als gemeinsam so ein Ding durchzuziehen. 

 

 

Im nächsten Jahr wird so ein Urlaub hoffentlich wiederholt und ich wette, dann sind noch ein paar mehr Leute dabei, denen das dieses Jahr nicht möglich war - und selbst wenns 2005 nicht klappen sollte, wozu gibt es ein Jahr 2006? ;-)

 

 

Zu einem Jahresrückblick gehören zwar vor allem die "guten" Seiten des Jahres, aber die "schlechten" sollten hier nicht vorenthalten werden, auch wenn jetzt alles geklärt ist. Das, was vor dem Floridaurlaub mit Marcs Teilnahme an unserem Club in eine Schieflage gekommen war und sich irgendwie nicht mehr richtig "reparieren" ließ, war sicherlich bedauerlich, aber jetzt am Jahresende kann man auf jeden Fall behaupten, dass das ganze glücklicherweise doch irgendwie zu "verkraften" war.

Unschön ist natürlich auch der interne "Zoff" gewesen, der im Laufe des Oktobers auftrat und ohne das jetzt nochmal ans Tageslicht zu holen vielleicht nur ein Kommentar dazu: Schaut euch an, wo wir jetzt am Ende 2004 wieder stehen - was immer da auch schieflief, wir habens gepackt. Wir haben das ganze wieder hingekriegt und auch wenn Dinge vermeintlich nicht "ausdiskutiert" gewesen schienen, für mich ist das eher ein Zeichen für unser gutes Verständnis untereinander (bei jedem Treffen ist doch zu merken, dass niemand was böses will, und das ist wunderbar :-)

Und das solls dazu auch schon gewesen sein...

 

Und es ging direkt weiter... keine zwei Wochen nach der Rückkehr aus dem Sonnenstaate der USA lud das Maritim wieder zur Übernachtung ein, diesesmal aufgrund der Ringcon 2004.

 

 

Ich weiß nicht, ob das die allgemeine Empfindungslage wiederspiegelt, aber für mich war die Ringcon das Highlight unter zig Highlights in 2004. Der Spaßfaktor hier war irgendwie kaum noch zu steigern, die Stargäste unglaublich locker drauf (Feige heißt "Fig", fürs nächste Mal Dee ;), die Tiefgaragen- und Pianobar-Partys endlos lang und Thumb als offizieller Helfer der Con einfach nur phantastisch! Und sehr schön vor allem ist die große Anzahl der Leute von uns gewesen, die dort erscheinen und mitfeiern konnten...

 

 

Im November gabs erstmal eine Pause (oder doch nicht?), wobei es 100prozentig keinen Monat ohne Mini-TT gegeben hat, Anfang Dezember statteten wir dann Hamburg einen Besuch ab. Einweihungsparty von Gwyni&Goldi samt Comic/Filmbörse, dazu noch ein bisschen Miniaturwunderland (Danke JC! ;) und Besichtigung des hiesigen Weihnachtsmarktes waren nur 3 Programmpunkte unter vielen.

 

 

Die "Story" dieses Treffens war ein gewisser "Rafael", der Flying Dutchman, der uns auf der Ringcon schon so entzückt hatte und den wir hier zufällig wiedertrafen. In den Club eintreten wollte er aber immer noch nicht... *g*

 

 

Und nun ist gerade Weihnachten vorbei (gefeiert, wie könnte es anders sein, in Thumb-Kreisen bei Jos), das Jahr rum (wieder einmal wird der Wechsel zusammen auf der Trewa zelebriert) und was bleibt ist, sich auf die Dinge zu freuen, die da wohl kommen mögen im Jahre 2005.

 

Dieser "Jahresbericht" ist nur eine winzige Ansammlung von Gedanken und Bildern und wird dem, was wir da draußen in der Welt erlebt haben, überhaupt nicht gerecht, aber ich hoffe es hat euch ein wenig Spaß gemacht, noch mal alles Revue passieren zu lassen und an dieser Stelle bleibt mir nur noch

 

UNS ALLEN EIN GUTES JAHR 2005 ZU WÜNSCHEN -

WENN JEMAND DAS VERGANGENE TOPPEN KANN, DANN WIR SELBST!

 

Never forget what we did in 2004

 

Chris 30.12.2004

 

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